Fußball: Bezirksliga:
SV Drensteinfurt setzt im Topspiel auf Präsenz, Job-Sharing – und Lübke

Drensteinfurt -

Es kann nur besser werden, kann nur gut ausgehen. Muss es aber auch. Denn bei einer Niederlage des SV Drensteinfurt als Gast der SG Bockum-Hövel (Sonntag, 15 Uhr) ist der Zug in Richtung Bezirksliga-Meisterschaft – und Aufstieg – abgefahren. Vorzeitig und wohl uneinholbar.

Freitag, 14.02.2020, 17:34 Uhr aktualisiert: 14.02.2020, 18:00 Uhr
So sieht die körperliche Präsenz in Person aus: Michel Eising während seiner ersten Zeit im Dress des SV Drensteinfurt.
So sieht die körperliche Präsenz in Person aus: Michel Eising während seiner ersten Zeit im Dress des SV Drensteinfurt. Foto: Weßeling

Es kann nur besser werden, kann nur gut ausgehen. Muss es aber auch. Denn bei einer Niederlage des SV Drensteinfurt als Gast der SG Bockum-Hövel (Sonntag, 15 Uhr) ist der Zug in Richtung Bezirksliga-Meisterschaft – und Aufstieg – abgefahren. Vorzeitig und wohl uneinholbar.

Ein Remis würde für eine unveränderte Ausgangslage und eine Differenz von nach wie vor vier Punkten sorgen. Aber ein Sieg, ja der hätte etwas – Selbstvertrauen und Schwung. Vor allen Dingen aber nur noch einen Punkt auf den Tabellenführer.

„Klar wollen wir einen Sieg einfahren. Wir wollen zeigen, dass wir es besser können als beim 0:2 zum Saisonstart“, sagt Oliver Logermann , ehe der SVD-Trainer die Betriebstemperatur seines Ensembles verrät: „Die Jungs sind relativ heiß.“ Dabei hatte sich die Großwetterlage zwischenzeitlich durchaus abgekühlt. „Ich hätte gerne ein oder zwei Testspiele mehr gehabt“, sagt der Coach inzwischen schon wieder moderat. Doch zwei wegen Personalmangels abgesagte Vorbereitungsspiele sowie zwei weitere mit gerade elf Akteuren dürften getrost unter „suboptimal“ eingeordnet werden. Eigentlich nicht eines Titelanwärters würdig. Zumal gleich zum Wiederbeginn ein Top-, ja ein Endspiel wartet. „Aber so ist Stewwert“, zuckt der 35-Jährige mit den Schultern.

Logermann setzt auf körperliche Präsenz

Zu Stewwert gehört aber auch, dass die Mannschaft auf den Punkt entschlossen ist. Und nicht nur das. „Wir wollen dem Tabellenführer mit körperlicher Präsenz begegnen. Zudem können wir dann auch mit langen Bällen operieren“, verrät der Trainer. Das in Gestalt eines fitten Maximilian Schulze Geisthövel, mit Rückkehrer Michel Eising, Diogo Castro und – Christoph Lübke .

Lübke? – Bei dem Abwehrhünen wurde zwar tatsächlich ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Sport hat ihm der Arzt aber keineswegs verboten. Seit vergangenem Montag leistet der Polizeibeamte auch wieder Dienst. Vorsichtshalber pausierte er am Donnerstagabend noch im Test gegen den TuS Ascheberg. Für den Ligagipfel signalisierte er sein Mitwirken. Beim 7:2 (4:1) hinterließ die Elf, für die Castro (4), Markus Fröchte und Tobias Brune bei einem Eigentor trafen, einen vielversprechenden Eindruck. Auch Eising. „Er weiß, was er zu tun hat“, weiß Logermann, dass der Linksfuß mit Auge spielt.

Job-Sharing auf vier Positionen?

Ansonsten setzt Logermann auf Job-Sharing, auf permanente Power: „Wir dürfen viermal wechseln. Da bietet es sich an, dass sich einige Spieler eine Position teilen.“ Eine gute Bank ist die halbe Miete. Ab 15 Uhr, übrigens wohl auf dem Rasenplatz, ist aber alles zunächst Theorie. „Alle wissen, worum es geht. Wenn wir verlieren sollten, ist Platz eins futsch“, erinnert Logermann an die Folgen. Irgendwie Barfuß oder Lackschuh.

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