Handball: Kreisliga
Volker Hollenberg verlässt HSG Ascheberg/Drensteinfurt

Ascheberg -

Volker Hollenberg, seit 2011 Coach der HSG Ascheberg/Drensteinfurt, nimmt am Saisonende seinen Hut. Einen neuen Verein hat der 54-jährige Lüdinghauser bereits gefunden. Derweil sucht der Abteilungsvorstand der Spielgemeinschaft einen geeigneten Nachfolger.

Dienstag, 18.02.2020, 16:01 Uhr aktualisiert: 19.02.2020, 20:52 Uhr

Die Nachricht kommt – für alle Beteiligten – etwas überraschend: Im Sommer gibt Volker Hollenberg , nach dann neun Jahren, seinen Trainerposten beim Handball-Kreisligisten HSG Ascheberg/Drensteinfurt auf. Der Coach, der derzeit im Urlaub weilt und daher für eine Stellungnahme am Dienstag nicht zu erreichen war, schließt sich zur kommenden Spielzeit dem TV Kattenvenne an. Das gab der Obmann des Landesligisten, Stefan Hülsmeier, jetzt bekannt.

Interessant: Beim TVK löst der 54-jährige Lüdinghauser einen weiteren ehemaligen HSG-Mann, Florian Schulte, ab. Hollenberg stand als Spieler selbst einst in Kattenvenne auf dem Parkett, der Kontakt in die alte Heimat sei nie abgerissen, so Hülsmeier. Ehe er 2011 zur Spielgemeinschaft stieß, hatte Hollenberg lange den ASV Senden 2, damals wie die HSG Bezirksligist, gecoacht.

Neue HSG-Spitze kalt erwischt

Auch Carsten Gburek , neuer Abteilungsleiter in Ascheberg, sei einigermaßen kalt erwischt worden: „Volker hat uns am Donnerstag, also kurz vor seinem Urlaub, von seinem Entschluss unterrichtet – damit wir es nicht von Dritten oder aus den Medien erfahren.“ Und die Gründe für den Abschied? „Er war wohl, unter anderem, mit der Trainingsbeteiligung zuletzt nicht ganz einverstanden“, so Gburek.

Der Wechsel an der HSG-Spitze – Kate Mühlenbäumer, eine enge Hollenberg-Vertraute, hatte erst kürzlich den Vorsitz bei den Handballern abgegeben – sei dagegen völlig unabhängig von seinem bevorstehenden Abschied zu sehen, habe der Noch-Trainer ihm, Gburek, gegenüber versichert. Trotzdem hat der jetzt ein kleines Problem: „Viele gute Leute sind bereits vom Markt.“ Erste Telefonate hat der Mühlenbäumer-Nachfolger bereits geführt – bislang ohne Erfolg. „Spätestens am Saisonende“ will Gburek die Personalie vom Tisch haben. Der künftige Coach könne – wie er – ein Ehemaliger aus gemeinsamen Ascheberger Landesligazeiten sein.

Auch sei eine interne Lösung nicht ausgeschlossen, mehrere Seniorenspieler amtieren bei der HSG als Nachwuchstrainer. Ebenfalls denkbar, so Gburek abschließend: „Dass ein Externer kommt, der frischen Wind reinbringt.“

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