Fußball: Kreisliga
Unter ihren Möglichkeiten

Kreis Warendorf -

Am Sonntag beenden die Fußball-A-Ligisten die Winterpause und starten in das Restprogramm der Saison 2019/2020. Die Trainer hoffen allesamt auf eine Leistungssteigerung, denn – so die einhellige Meinung – bislang blieben ihre Mannschaften unter ihren Möglichkeiten.

Freitag, 28.02.2020, 17:38 Uhr aktualisiert: 01.03.2020, 22:28 Uhr
Aaron Bonse (rechts) und die Fußballer aus Albersloh treffen im ersten Spiel nach der Winterpause auf Spitzenreiter Bösensell.
Aaron Bonse (rechts) und die Fußballer aus Albersloh treffen im ersten Spiel nach der Winterpause auf Spitzenreiter Bösensell. Foto: Ulrich Schaper

Am Sonntag starten die Kreisligisten aus Albersloh, Rinkerode und Albersloh in das Restprogramm der Saison 2019/2020. Die Ausbeute, das räumen alle Übungsleiter unisono ein, entspricht bislang weder dem eigenen Anspruch noch dem Können ihrer Teams.

„Wenn alle Spieler an Bord sind, sind wir in der Lage, gegen jeden Gegner der Liga gute Ergebnisse zu erzielen“, sagt Rinkerodes Trainer Roland Jungfermann und fügt an: „Sind sie das nicht, werden wir es weiterhin schwer haben.“ Auch die Vorbereitung war nicht durchweg befriedigend: „Wir sind stark gestartet, hatten dann ein Tief und haben uns am Ende wieder etwas stabilisiert. Nach Siegen über Sendenhorst (2:1) und Westfalia Kinderhaus II (3:2) setzte es zwei Pleiten gegen Amelsbüren (3:6) und Ottmarsbochholt (2:4).

Am Wochenende trifft der SV Rinkerode auf den SC Nienberge (Sonntag, 15 Uhr); der Tabellenzehnte liegt mit 22 Punkten exakt einen Zähler vor der Jungfermann-Elf. „Das ist keine einfache Aufgabe, zumal wir auf Asche spielen werden. Da werden wir einige Zeit benötigen, um den Rhythmus zu finden. Grundsätzlich hoffe ich, dass wir es schaffen, in den verbleibenden Spielen besseren Fußball zu spielen“, sagt Jungfermann.

Hälfte der Testspiele fällt aus

Über guten Fußball möchte sich Florian Kraus gar nicht beklagen – den hat seine Mannschaft durchaus zur Aufführung gebracht. Die Punkteausbeute indes will dem Übungsleiter der SG Sendenhorst nicht so recht gefallen. „Wir hatten viele Spiele, in denen uns ein paar Prozentpunkte gefehlt haben, um die Partien für uns zu entscheiden“, sagt Kraus. Auch er hadert mit dem Verlauf der Vorbereitung: Von sechs Testspielen fanden nur drei statt. Zuletzt unterlag die SG Anfang Februar beim 4:5 dem Bezirksligisten TuS Freckenhorst. Sowohl die Begegnungen mit der Warendorfer SU und GW Albersloh mussten anschließend ausfallen. „Das ist alles andere als optimal. Auch unsere Trainingsbeteiligung ist derzeit nicht gut.“

Am Sonntag ist seine Elf zu Gast beim FC Greffen (Sonntag, 15 Uhr). „Das ist für uns gleich ein wichtiges Spiel, bei einem Sieg können wir den Abstand auf drei Punkte verkürzen“, sagt Kraus.

Ein Gegner, der wohlbekannt ist

Gleich einen Härtetest wartet auf die Fußballer aus Albersloh. Sie empfangen am Sonntag (15 Uhr) Spitzenreiter Bösensell auf der Adolfshöhe. GWA-Coach Julian Spangenberg sieht der Partie gelassen entgegen: „Es gibt wahrscheinlich kaum eine Mannschaft der Liga, die ich so gut kenne wie Bösensell. Wir sind alle froh, dass es endlich wieder um Punkte geht.“ Mit der Vorbereitung sei er im Großen und Ganzen zufrieden. „Die Trainingsbeteiligung war gut – die Ergebnisse sind für mich zweitrangig.“

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