Fußball: Kreisliga B3
SV Drensteinfurt II beobachtet den Titelkampf aus der Ferne

Drensteinfurt -

Sieben Niederlagen in Serie von Mitte September bis Ende Oktober haben die Fußballer des SV Drensteinfurt II weit zurückgeworfen. Den spannenden Titelkampf in der Kreisliga B3 können sie lediglich aus der Ferne beobachten.

Freitag, 06.03.2020, 17:10 Uhr aktualisiert: 08.03.2020, 22:00 Uhr
Julian Palmieri (r.) steht aufgrund von Kniebeschwerden nicht mehr zur Verfügung.
Julian Palmieri (r.) steht aufgrund von Kniebeschwerden nicht mehr zur Verfügung. Foto: Kleineidam

Megaspannend ist der Kampf um den Aufstieg in der Fußball-Kreisliga B3 Münster. Spitzenreiter TuS Hiltrup II und den Tabellenzehnten SV Südkirchen trennen gerade mal acht Punkte. „Gefühlt schlägt jeder jeden“, sagt Dominik Heinsch . Der Spielertrainer der zweiten Mannschaft des SVD und seine Jungs betrachten das Rennen um die begehrten Plätze allerdings nur aus der Ferne.

Sieben Niederlagen in Serie von Mitte September bis Ende Oktober hatten nach einem starken Saisonstart schnell für Ernüchterung gesorgt. Vor dem ersten Meisterschaftsspiel des Jahres sind die Drensteinfurter nur Tabellenelfter. „Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass wir um die goldene Ananas spielen“, sagt Heinsch. Ein paar Plätze will das Team schon noch klettern. Heinsch hofft sogar auf einen ordentlichen Satz: „Top fünf wäre schon geil.“

Nachdem das Heimspiel gegen den Birati Club aus Münster am Sonntag ausgefallen ist – ein neuer Termin steht noch nicht fest – geht es am Sonntag (15 Uhr) beim SC Capelle erstmals seit 13 Wochen wieder um Punkte. Ausgetragen wird die Partie in Südkirchen auf Kunstrasen. Capelle ist Tabellenvierter und damit eine der vielen Mannschaften, die noch aufsteigen können – aber keineswegs unschlagbar sind. Das Hinspiel entschied die SVD-Reserve mit 2:0 für sich. „Das war ein richtig geiles Spiel“, erinnert sich Heinsch.

Diesmal hat er aber kein allzu gutes Gefühl. „Ich hatte leichte Bauchschmerzen die ganze Woche, weil wir zwischendurch wegen zu wenig Leuten Trainingseinheiten absagen mussten“, sagt der 31 Jahre alte Coach. In dieser Woche wurde allerdings normal trainiert. Und „am Sonntag habe ich auf einmal wieder 20 Leute“.

Der Partie in Capelle folgen Heimspiele gegen den Zweitplatzierten TuS Saxonia Münster und den Tabellenachten SC Gremmendorf sowie die Duelle mit dem Sechsten BW Ottmarsbocholt und dem Neunten Werner SC II. „Wir haben in den ersten fünf Spielen direkt die Brocken“, sagt Heinsch, der seit November hauptverantwortlicher Trainer ist.

Was Dominik Heinsch überhaupt nicht gefällt, sind die Langzeitverletzten und weitere Ausfälle. Sven Grönewäller fehlt auf unbestimmte Zeit. „Jan Wiebusch plagen weiter arge Knie- und Fußprobleme“, so Heinsch. Bitter ist für die SVD-Zweite auch, dass Julian Palmieri wegen seiner Kniebeschwerden komplett aufhören muss.

Den Kader verstärken sollen Akteure, die bislang zum Bezirksliga-Team gehörten. Philipp Ressler ist laut Heinsch „eine super Bereicherung“. Valentin Kröger soll bei der ersten Mannschaft trainieren und für die Zweite spielen. Eventuell wird auch Paul Bisping den B-Kreisligisten unterstützen. Der junge Angreifer könnte für mehr Durchschlagskraft sorgen. Die magere Ausbeute bislang: 28 Saisontore.

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