33. Triathlon am Sassenberger Feldmarksee
Plan B nur für Shirts und Kappen – Vorbereitungen laufen zunächst weiter

Sassenberg -

Am 2. August ist die 33. Auflage des Sassenberger Triathlons geplant. Die Vorbereitungen laufen zunächst weiter. Das Motto lautet: starten oder absagen. Einen Plan B gibt es für Shirts und Kappen.

Donnerstag, 26.03.2020, 05:51 Uhr aktualisiert: 26.03.2020, 06:01 Uhr
Am 2. August ist die 33. Auflage des Sassenberger Triathlons rund um den Feldmarksee geplant.
Am 2. August ist die 33. Auflage des Sassenberger Triathlons rund um den Feldmarksee geplant. Foto: René Penno

Je weiter der Termin noch in der Ferne liegt, desto größer ist die Hoffnung, am Event und am ursprünglichen Zeitplan festhalten zu können. Da macht auch der Sassenberger Triathlon keine Ausnahme, der für den 2. August vorgesehen ist. Die Planungen laufen derzeit unvermindert weiter.

„Wir gehen davon aus, dass wir am ersten Sonntag im August starten. Aber natürlich gilt auch für uns abzuwarten, wie sich die Gesamtsituation entwickelt“, sagt Dirk Knappheide . Einen Plan B sehen die Überlegungen des Sportlichen Leiters und des Veranstalters mit Blick auf die 33. Auflage nicht vor: „Den gibt es nicht. Für uns heißt es, entweder starten oder absagen.“

Bereits 600 Anmeldungen liegen vor

Von Letzterem geht man in der Hesselstadt nicht aus. Rund 600 Anmeldungen für die diesjährige Auflage mit vier Distanzen sind bereits eingegangen. Das Onlineportal ist noch bis zum 19. Juli geöffnet. „Die Frist könnten wir sicher auch um eine Woche verlängern“, denkt Knappheide an die Kurzentschlossenen.

Das übliche Vorbereitungsprozedere läuft derweil weiter. Die Anträge beim Kreis Warendorf für die Nutzung der Radstrecken werden oder sind ebenso gestellt wie der Antrag bei der Stadt Sassenberg für die Nutzung des Feldmarksees.

Orga-Team „trifft“ sich per Skype und Telefonkonferenz

Abgesagt sind die Treffen des Orga-Teams. Ausfallen muss der Austausch dennoch nicht. „Das passiert per Skype, per Telefonkonferenz oder schriftlich,“ sagt Knappheide. „Da läuft alles weiter, wenn auch verändert. Aber alles andere wäre zu kurzfristig.“ Für das Orga-Team richtig ernst wird es nach dem Meldeschluss. Dann stehen Aufbau und Einweisung der Helfer an.

Kappen und Shirts ohne Datum

Der 52-Jährige räumt aber doch einen Plan B ein. Die Shirts für die zahlreichen Helfer sowie die Kappen für die Starter sind zwar geordert, werden aber nicht mit einem Datum versehen. „So könnten wir im schlimmsten Fall Kosten sparen“, begründet Knappheide die Entscheidung mit Weitsicht.

Noch aber können und sollen sich die Triathleten auf den Wettkampf freuen – und weiter einstimmen. „Radfahren und Laufen kann man ja immer noch. Schwimmen geht gerade nicht. Aber ab Mai kann man in den See“, sagt der Sportliche Leiter zum Thema Vorbereitung.

Vorteil der geringen Vorlaufzeit

Von einer Absage für dieses Jahr wie für die Olympischen Spiele geht er schließlich nicht aus. „Für Olympia muss man im Herbst mit dem intensiven Training einsetzen, um für das nächste Jahr fit zu sein. Eine solchen Vorlauf haben wir nicht“, räumt der Olympiateilnehmer im Modernen Fünfkampf von 1988 und 1992 ein. Und blickt voller Zuversicht Richtung 2. August.

 

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