Fußball: Testspiel
RW Ahlen mit Remis beim TuS Freckenhorst

Ahlen -

Bezirksligist TuS Freckenhorst hat Regionalligist RW Ahlen in einem Testspiel ein respektables Unentschieden abgetrotzt. Angesichts monatelanger Wettkampfpause und heißer Temperaturen war das Ergebnis zweitrangig. Die Erkenntnisse der Trainer aber waren es nicht.

Montag, 20.07.2020, 16:38 Uhr
Ein munteres Testspiel lieferten sich bei 30 Grad Celsius Stefan Kaldewey (Mitte) und der Bezirksligist TUS Freckenhorst sowie Romario Wiesweg (l.) und Mike Pihl vom Regionalligisten RW Ahlen.
Ein munteres Testspiel lieferten sich bei 30 Grad Celsius Stefan Kaldewey (Mitte) und der Bezirksligist TUS Freckenhorst sowie Romario Wiesweg (l.) und Mike Pihl vom Regionalligisten RW Ahlen. Foto: Simon Brandt

„Bock haben alle gehabt und gewinnen wollten wir auch“, attestierte RW Ahlens Trainer Björn Mehnert seiner Mannschaft eine engagierte Vorstellung. Das Ergebnis von 1:1 beim Bezirksligisten TuS Freckenhorst war da völlig zweitrangig. Viel wichtiger war es für den Regionalligisten nach monatelanger Zwangspause endlich wieder einen Wettkampf bestreiten zu können.

Echter Konditionstest

Und der war bei 30 Grad Celsius dann auch gleich ein echter Konditionstest. „Wir haben uns die Woche im Training auf ein 3-5-2-System vorbereitet und haben das mal ausprobiert“, sagte Mehnert. „Hinten hatten wir eine gute Organisation, nach vorne haben wir nicht so gute Lösungen gefunden.“ Daran änderte auch der frühe Führungstreffer durch Enes Güney (7.) nichts.

Die Freckenhorster standen tief, und versuchten durch schnelles Umschalten immer wieder Nadelstiche nach vorne zu setzen. „Wir waren defensiv stark gefordert und haben das gut gemacht“, lobte TuS-Trainer Christian Franz-Pohlmann seine Schützlinge. „Mit unserem Auftritt konnten wir absolut zufrieden sein, auch wenn wir an Genauigkeit und Zielstrebigkeit noch zulegen müssen.“ Richtig zielte auf jeden Fall Noel Gryczka, der in der 31. Minute, nur vier Minuten nach seiner Einwechslung, zum 1:1-Ausgleich traf und damit im zweiten Test bereits den dritten Treffer für seinen neuen Verein markierte.

Mehnert sieht noch viel Arbeit

Hinter beiden Mannschaften lag eine harte Trainingswoche, was man nach 65 Minuten auch zunehmend merkte, zumal ja pro Team coronabedingt nur 15 Spieler und damit höchstens vier Wechsel zugelassen waren.

„Wir haben bis zum Saisonstart noch eine Menge Arbeit“, stellte RWA-Übungsleiter Mehnert klar, war sich aber auch sicher, „dass wir bis dahin noch genug Zeit haben.“ Klar ist auch, dass sich die Rot-Weißen noch deutlich steigern müssen. Diesmal zählte aber eines viel mehr als Leistung: Endlich durfte wieder gekickt werden. Auch für den Neu-Regionalligisten war das ein ganz wichtiger Schritt in Richtung des Beginns der Meisterschaft.

 

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