Handball: Bezirksliga
Szymanski: „Wäre sinnvoll, bis Ende Dezember zu pausieren“

Sendenhorst -

Nachdem der Fußball- und Leichtathletik-Verband (FLVW) bereits am Mittwoch die Reißleine gezogen und alle Begegnungen vorerst abgesagt hat, hat am Freitag auch der Westfälische Handball-Verband (WHV) alle Partien ausgesetzt.

Samstag, 31.10.2020, 21:02 Uhr aktualisiert: 31.10.2020, 21:05 Uhr
Sendenhorsts Trainer Thorsten Szymanski.
Sendenhorsts Trainer Thorsten Szymanski. Foto: Schaper

„Wir hätten an diesem Wochenende ohnehin nicht spielen wollen, aber natürlich begrüße ich die Entscheidung, dass wir jetzt erst einmal bis Ende November pausieren“, sagt Sendenhorst Bezirksliga-Trainer Thorsten Szymanski . Bereits in der Vorwoche hatte sich dieser besorgt über die ansteigenden Infektionszahlen geäußert. Wann es weitergeht, darüber herrscht indes noch Unklarheit. Laut Spielplan findet die nächste Begegnung der SG am 16. Januar gegen SC Westfalia Kinderhaus II statt. Ob im Dezember noch Nachholspiele stattfinden, dazu gibt es von Verbandsseite noch keine Informationen.

„Die Lockdown-Entscheidung ist ja noch ganz frisch“, sagt Daniel Hoge , Vorsitzender des Handballkreises Münster. Man habe zwar eine Abfrage bei den Vereinen gestartet, wie diese die Situation beurteilen, man wolle jetzt aber erst einmal die Entscheidung der Bundesregierung abwarten, die die Situation in 14 Tagen noch einmal bewerten möchte. „Wenn das geschehen ist, werden wir uns mit den Vereinen und mit dem Westfälischen Handballverband abstimmen und entscheiden, wie es weitergeht“, sagt Hoge.

Thorsten Szymanski glaubt nicht an eine Rückkehr des Meisterschaftsbetriebes in diesem Kalenderjahr. „Bis die getroffenen Maßnahmen greifen, wird es sicher einige Wochen dauern. Aus meiner Sicht macht es keinen Sinn, nur vier Wochen zu pausieren. Zur Sicherheit aller wäre es sinnvoll, bis Ende Dezember zu pausieren.“

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