Sassenberger Feldmark-Triathlon
Zwei Anträge für eine Veranstaltung

Sassenberg -

Die Organisatoren des Sassenberger Feldmark-Triathlons planen ihren Groß-Wettkampftag am 1. August 2021. Wie groß die Veranstaltung wirklich wird, ist vom Verlauf der Corona-Pandemie abhängig. Die Sassenberger müssen zweigleisig planen und mussten dafür auch zwei Anträge einreichen.

Mittwoch, 09.12.2020, 17:30 Uhr
Das Organisationsteam hofft, dass es am 1. August 2021 wieder möglichst viele Triathleten zum Start in den Sassenberger Feldmarksee lassen darf.
Das Organisationsteam hofft, dass es am 1. August 2021 wieder möglichst viele Triathleten zum Start in den Sassenberger Feldmarksee lassen darf. Foto: Ulrich Schaper

Der Nordrhein-Westfälische Triathlon-Verband (NRWTV) hielt seinen Verbandstag virtuell ab. Ursprünglich sollte die Sitzung der NRW-Vereine in Duisburg stattfinden. 94 der 286 Vereine nahmen das Angebot wahr. Die Resonanz sei fast vergleichbar mit der vorerst letzten realen Sitzung in Schwerte gewesen, sagte Burkhard Schmidt , im zweiten Jahr Vorsitzender des NRWTV.

Die Organisatoren des Sassenberger Feldmark-Triathlons hatten ihre beiden Anträge für die Veranstaltung am 1. August 2021 bereits im November eingereicht, beide sind bereits genehmigt worden. Warum aber zwei Anträge für eine Veranstaltung? „Ganz einfach“, erklärt Organisationsleiter Dirk Knapp­heide . „Einer für den normalen Triathlon, wie wir ihn kennen, und einen unter Corona-Bedingungen.“

Zahl von 1700 Starter ist unwahrscheinlich

Der wichtigste Schriftverkehr ist damit für die Hesselstädter bereits geregelt. Fraglich ist allerdings, in welcher Form und ob überhaupt die Kult-Veranstaltung rund um den Feldmarksee gestartet werden kann.

Eine Austragung mit wie gewohnt 1700 und mehr Aktiven hält Knappheide derzeit für sehr unwahrscheinlich: „Schön wäre es zwar, aber das sehe ich aktuell nicht. Da müssen wir einfach abwarten.“ Fakt ist aber auch, dass die Sassenberger unbedingt einen Triathlon durchführen wollen. „Wenn das irgendwie machbar ist, werden wir das tun“, verspricht der Orga-Chef.

Nur zwei Strecken

Es ist also eher davon auszugehen, dass die Variante eines Triathlons unter Coronabedingungen zum Tragen kommt, was viele Veränderungen mit sich bringen würde. Das Starterfeld wäre dann auf 1000 Aktive begrenzt und es würden nur zwei Strecken – die Olympische Distanz (1500 Meter Schwimmen, 44 Kilometer Radfahren, zehn Kilometer Laufen) und die Volksdistanz (700 Meter Schwimmen, 23 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) – angeboten.

„Wir haben ein Konzept dafür entwickelt“, sagt Knapp­heide. „Das bedeutet zwar viel mehr Arbeit für alle, wir würden das aber hinbekommen.“ Um die Corona-Variante starten zu können, ist eine solide Finanzierung Voraussetzung. „Das liegt vor allem daran, ob die Sponsoren dabeibleiben, damit es zumindest eine schwarze Null wird.“ Im Januar und Februar sollen intensive Gespräche geführt werden. „Wir müssen alles genau durchrechnen“, so Knappheide. „Eine Verlust-Veranstaltung können wir uns nicht leisten.“

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