Reiten in Warendorf
Milte setzt sich durch

Warendorf -

Drei tolle Tage liegen jetzt hinter dem RV Warendorf. Nur sechs Wochen nach dem Vielseitigkeitsturnier und der Kreisjugendstandarte stand das Sommerturnier an. Drei Tage lang, von morgens bis abends, Reitsport. Zum Programm gehörte diesmal auch die dritte Wertungsprüfung des Volksbank-Springpokals.

Montag, 15.06.2015, 17:06 Uhr

Das passt: Christian Markus vom ZRFV Rietberg-Druffel und Casimir gewannen am Sonntag in Warendorf die 1. Abteilung des M-Springens.
Das passt: Christian Markus vom ZRFV Rietberg-Druffel und Casimir gewannen am Sonntag in Warendorf die 1. Abteilung des M-Springens. Foto: René Penno

Überraschungen gab es dabei keine. Der RFV Milte-Sassenberg (mit Annelie Bischoff , Michael Pfisterer, Natalie Freye und Carolin Franzke) gewann diese Wertung in 187,28 Sekunden vor dem RFV Ostbevern (mit Reinhard Knappheide , Kristina Hollmann, Sabrina und Vanessa Rusche/195,08) und dem RV Lippborg-Unterberg (Lina Thülig, Ursula Fröhlich, Tobias Kalthoff und Luisa Hoff/195,69).

Lippborg-Unterberg geht damit als Spitzenreiter in das letzte Springen bei seinem Heimturnier im Juli (16. bis 19. Juli). 80 Punkte haben sie auf ihrem Konto, acht Zähler dahinter folgt Ostbevern vor Milte-Sassenberg, die sich dank ihres Tagessieges auf Rang drei verbesserten und mit zehn Punkten Rückstand ebenfalls noch Chancen auf den Gesamtsieg haben.

„Beim Finale wird die doppelte Punktzahl vergeben. Da kann alles passieren“, betonte Herbert Figgener, Springbeauftragter des KRV Warendorf , und erinnerte an das letzte Jahr, als im letzten Springen das Klassement komplett durcheinander gewirbelt wurde.

Den Sieg in der Einzelwertung nahm diesmal Christina Körkemeyer (RV Albersloh) mit nach Hause. Mit Cheeky on Cloud war sie in 60 Sekunden am schnellsten durch den Parcours und rundete ein für sie sehr erfolgreiches Wochenende ab. Zweiter wurde Bernd Nienkemper (RV Geisterholz) mit Susi Rose in 60,24 Sekunden vor Reinhard Knappheide (RFV Ostbevern) mit Paula (61,95 Sekunden).

Neben dem Springpokal hatte das Sommerturnier auf dem Hof Everwand aber noch eine Menge mehr zu bieten. Gleich einige Dressurprüfungen der Klasse L standen auf dem Programm, ein hohes Niveau hatten auch die Springen bis hin zur Klasse M*. Der neue Parcourschef Heinz-Gerd Wöhrmeyer war bemüht, sich an die Qualität der Starterfelder anzupassen. „Ich habe die Parcours entsprechend aufgebaut“, sagte Wöhrmeyer.

Was dabei herauskam, zeigte sich auch im abschließenden Springen, das mit Stechen ausgeschrieben war. Nach 15 Paaren waren acht bereits qualifiziert, im zweiten Teil des 45 Paare zählenden Feldes tat sich die Konkurrenz schwerer. Am Ende entschieden Christian Markus aus Rietberg mit Casimir und Alexander Rottmann vom RV Vornholz mit Rohmann HH die beiden Abteilungen für sich.

Reiner Schaefers, Vorsitzender des RV Warendorf, war nicht nur wegen des spannenden Abschlussspringens vollauf zufrieden. „Das war toller Sport“, sagte Schaefers, der auch mit der Zahl der Nennungen zufrieden konnte. 1700 lagen vor, fast alle waren auch das, „manchmal sogar mehr“, so Schaefers.

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