Reitsport
Zumbrink auf Platz vier

Ostenfelde-Beelen -

Der ZFRV Ostenfelde-Beelen hat sein erstes Vielseitigkeitsturnier hinter sich gebracht. Erfolgreich war das, in jeder Beziehung. Der Aufwand der letzten Monate wurde belohnt, die Sorgenfalten, die eine erste Austragung solch eines Geländeturniers immer mit sich bringen, waren schon nach den ersten Sprüngen wieder weg.

Mittwoch, 03.05.2017, 08:05 Uhr

Laura Zumbrink vom RFV Milte-Sassenberg  stellte Stilgeländeritt der Klasse A beim Vielseitigkeitsturnier des ZRFV Ostenfelde-Beelen Makita vor.
Laura Zumbrink vom RFV Milte-Sassenberg  stellte Stilgeländeritt der Klasse A beim Vielseitigkeitsturnier des ZRFV Ostenfelde-Beelen Makita vor. Foto: R. Penno

„Wir sind zufrieden, wie alles gelaufen ist“, sagte Stefan Uphus , Turnierleiter und Vorsitzender des Vereins und erinnerte an die vielen bürokratischen Hindernisse, die allesamt bewältigt wurden. Schade sei nur gewesen, dass parallel in Handorf die Westfälischen Meisterschaften in der Vielseitigkeit stattfanden und auch in Olfen ein Turnier mit ähnlicher Ausrichtung über die Bühne ging. Das kostete Teilnehmer. Aber vielleicht sollte das auch so sein.

Denn an den Ergebnissen hätten auch größere Starterfelder wohl nichts geändert. „An beiden Tagen wurde sehr guter Sport geboten“, sagte Stefan Uphus. Er sagte das nicht, weil er das als Turnierleiter sagen muss, sondern weil es tatsächlich so war. Das beweisen die Sieger und die Wertnoten . So war Johann Scharffetter beim Stilgeländeritt der Klasse E nahe an der Perfektion. Die Wertnote 9.7 bekam der Reiter vom RFV Telgte-Lauheide für seine Runde mit Dior und ließ damit sämtliche Konkurrenz hinter sich. Aber auch die musste sich nicht verstecken und reihte sich mit Wertnoten, die anderswo locker zum Sieg gereicht hätten, auf den folgenden Plätzen ein: Maja Barenbrock (Telgte-Lauheide) und Summerjam wurden mit der Note 9.5 Zweite, mit der Note 9.0 nahmen Laurien Epping, ebenfalls aus Telgte-Lauheide, und Clopfer Rang vier ein. Die Siegerschleife in der Kombinierten Prüfung holte sich Lynn Reher (RFV Gustav Rau Westbevern) ab, die im Gelände mit der Wertnote 8.8 Fünfte war, in Dressur und Springen mit den Noten 8.0 und 9.0 aber zwei Einzelsiege vorlegte.

Überzeugend waren auch die Vorstellungen in den anderen Wettbewerben. Im Stilgeländeritt der Klasse A war die Wertnote 9.0 für den Sieg nötig, den sich Laura Wortmann (Fröndenberg) sowohl im Gelände als auch in der Kombinierten Wertung sicherte. Mit einer starken Runde im Gelände (Platz drei mit der Note 8.4) verbesserten sich Laura Zumbrink (RFV Milte-Sassenberg) und Makita in der Kombination auf den vierten Rang.

Einen echten Heimsieg steuerte Celine Bruns bei. Die junge Reiterin vom ZRFV Ostenfelde-Beelen gewann mit der Wertnote 9.0 den Geländereiter-Wettbewerb, hinter Lisa-Marie Schücker aus Wettringen reihte sich Alexandra Decker (Westbevern) mit Nasty Boy (WN 8.5) auf Rang drei ein, Sara Sofia Uetrecht aus Sendenhorst, die seit Beginn der Saison für den RFV Telgte-Lauheide startet, wurde mit Chirocee und der Note 8.0 Fünfte und rückte in der Gesamtwertung des Junior-Pott‘s-Pokals an Spitzenreiterin Lotta Scharffetter heran.

Bei soviel Qualität konnten die Veranstalter nur ein positives Fazit ziehen, trotz Verspätung am ersten Tag. „Das Ganze ist ein Lernprozess“, gab Stefan Uphus zu. Das Vielseitigkeitsturnier am Letter Weg soll aber seinen festen Platz im heimischen Turnierkalender bekommen.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4805948?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57552%2F4847114%2F4972359%2F
Nachrichten-Ticker