Delegiertenversammlung
Warendorfer SU hat große Pläne für die Zukunft

Warendorf -

Das Wichtigste vorweg: Die Kasse stimmt. Und aus diesem Grunde peilt die Warnedorfer SU in diesem Jahr einige Investitionen an.

Freitag, 18.05.2018, 16:05 Uhr

Der Vorstand sieht den Verein durch geplante Investitionen auf einem guten Weg in die Zukunft. Von links Christoph Schmitz, Ralf Sawukaytis, Jörg Bartsch und Peter Strüwing. Es fehlen Hans-Joachim Müller, Tim Sawukaytis und Pia Seck.
Der Vorstand sieht den Verein durch geplante Investitionen auf einem guten Weg in die Zukunft. Von links Christoph Schmitz, Ralf Sawukaytis, Jörg Bartsch und Peter Strüwing. Es fehlen Hans-Joachim Müller, Tim Sawukaytis und Pia Seck. Foto: Andreas Engbert

Die Warendorfer Sportunion hat große Pläne für die Zukunft: „Nicht nur mit dem Umzug unserer Geschäftsstelle Richtung Hallenbad, sondern auch mit dem im großen Konsens beschlossenen Konzept zum Sportlerheim haben wir wichtige Schritte für eine neue positive Wahrnehmung geschaffen“, zeigte sich Ralf Sawukaytis am Donnerstag bei der Delegiertenversammlung im Kolpinghaus überzeugt, dass der Verein wichtige Schritte bei der Neuausrichtung weitergekommen ist.

Und das lässt sich der Verein einiges Kosten. 50 000 Euro hat der Vorstand im Jahresplan vorgesehen vor allem für den Umzug der Geschäftsstelle zum Hallenbad, aber auch für die Renovierung des Sportlerheims, das künftig in Eigenregie betrieben wird. Eine Summe, die der Verein voraussichtlich ohne Kredit stemmen kann, da Einsparungen im laufenden Haushalt und ein tiefer Griff ins „Vereinssäckel“ geplant sind, wie Kassierer Jörg Bartsch vorstellte. Einstimmig beschlossen die Delegierten aller Abteilungen den vorgelegten Haushaltsplan.

Mit der goldenen Vereinsnadel wurde Lucie Brinkhaus für ihr langjähriges Engagement im Sportverein ausgezeichnet. Seit 1983 bringt sie sich an vielen Stellen in die Arbeit in der WSU ein. Als „Urgestein des Karate“ wurde Dieter Jaschinski für seinen Einsatz sowohl im Verein als auch auf Verbandsebene ausgezeichnet.

Für ihre sportlichen Erfolge wurden die WSU-Turnerinnen ausgezeichnet.

Für ihre sportlichen Erfolge wurden die WSU-Turnerinnen ausgezeichnet. Foto: Andreas Engbert

Die Turnerinnen der WSU befinden sich sportlich auf einem Erfolgskurs, so sind die zweite und dritte Mannschaft in die „Münsterlandliga 2“ aufgestiegen. Sie erhielten unter anderem eine WSU-Tasse als kleine Anerkennung ihrer Leistungen. Ebenso wie die erste Jugendmannschaft im Badminton, die sich in der Verbandsliga den Meistertitel sicherte. Ein kleines Dankeschön erhielten auch die Organisatoren der Stadtmeisterschaften im Kegeln und des WSU-Spieletreffs, der zwischen November und März alle vier Wochen sonntags Kinder zum Spielen einlädt.

Seit einigen Jahren wird die WSU durch Bundesfreiwilligendienstler oder FSJler unterstützt. Lena Unland berichtete den WSU-Mitgliedern von ihrer abwechslungsreichen Tätigkeit in verschiedenen Gruppen und Projekten des Sportvereins im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres, das Ende Juli endet.

Ralf Sawukaytis betonte die Bedeutung der erfolgreichen Großveranstaltungen wie das Pokalschwimmen, den Emsseelauf, das „Warendorfer Karree“ der Radsportler und die Hallenkreismeisterschaft der Fußballerinnen für den Verein: „Das sind Dinge, die müssen wir beibehalten.“

Einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden der Vorsitzende Christoph Schmitz und Kassierer Jörg Bartsch sowie die Beiratsmitglieder Oberst Michael Maul, Josef Wermeling, Michael Schemann und Rolf Berlemann.

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