Fußball: Jahreshauptversammlung
Michael Grothues bliebt Chef der Warendorfer SU

Warendorf -

Michael Grothues wurde am Freitag als Vorsitzender der Fußballabteilung der Warendorfer SU wiedergewählt. Zählen kann er weiterhin auf Kassenwart Andreas Grothues und den stellvertretenden Jugendobmann Roman Bosse. Markus Mumm löst Frank Woycke als stellvertretenden Seniorenobmann ab und Christina Vartmann fungiert als Kassenprüferin.

Montag, 27.05.2019, 12:34 Uhr aktualisiert: 29.05.2019, 17:56 Uhr
Den Abteilungsvorstand der WSU-Fußballer bilden (v. l.) Andreas Dütting, Andreas Grothues, Michael Grothues, Roman Bosse, Markus Mumm und Ralf Sennhenn.
Den Abteilungsvorstand der WSU-Fußballer bilden (v. l.) Andreas Dütting, Andreas Grothues, Michael Grothues, Roman Bosse, Markus Mumm und Ralf Sennhenn. Foto: Stephan Ohlmeier

Viel Applaus gab es für die Jubilare. So hält Manfred Beckstette den WSU-Kickern seit 60 Jahren die Treue, Michael Grothues blickt auf ein halbes Jahrhundert zurück. Zudem wurde Heinz Goldmann geehrt, der sich viele Jahre als Trainer und Schiedsrichter für die WSU engagierte.

In sportlicher Hinsicht hat die WSU ein Jahr mit Höhen und Tiefen erlebt. „Im Jugendbereich sind wir mit der Entwicklung absolut zufrieden“, sagte Michael Grothues: „Im Herren- und Damenbereich haben wir unsere Ziele nicht erreicht.“ So habe der Abstieg der Herren in die Kreisliga A „richtig weh“ getan. Seniorenobmann Ralf Sennhenn wehrte sich aber gegen eine „total falsche öffentliche Wahrnehmung“. Trotz eines personellen Umbruchs mit Verjüngung des Kaders und Trainerwechsel habe man hinter der ungeschlagenen Borussia aus Münster deutlich den zweiten Platz erreicht.

Als „mein Sorgenkind“ bezeichnete Sennhenn die zweite Mannschaft. Trainingsbeteiligung, Ehrgeiz und Teamgeist hätten über weite Strecken der Saison stark zu wünschen übrig gelassen, so dass der Abstieg in die Kreisliga B nur logische Konsequenz sei.

„Dass es schwer wird, war klar. Am Ende hat es deutlich nicht gereicht“, fasste Max Ende den Abstieg der Damen aus der Regionalliga zusammen. Zwischen den Zeilen ließ Ende durchblicken, dass man mit der Einstellung der Mannschaft nicht zufrieden gewesen ist: „Wir müssen Spielerinnen finden, die sich mit der WSU identifizieren und ihr letztes Hemd dafür geben.“ Als Positivbeispiel nannte er die U17-Juniorinnen: „Das ist eine Truppe, die die WSU lebt.“ Um dauerhaft erfolgreich zu sein, brauche man eine solide Basis und „eine Mannschaft, die auf dem Platz steht“. Der sechste Platz der Damen II sei hingegen ein toller Erfolg.

„Im Jugendbereich sind wir wieder im grünen Bereich - nicht mehr und nicht weniger“, sagte Andreas Dütting. Ziel sei es, mit den Leistungsmannschaften oben anzugreifen und mit der A-Jugend möglichst aufzusteigen. Zugleich wünschte sich Dütting, dass sich auch künftig genügend Trainer und Betreuer finden, ohne die Fußballspielen in der WSU überhaupt erst möglich werde. Roman Bosse war mit der Entwicklung im Juniorinnen-Bereich absolut zufrieden: „Unser Aushängeschild ist die U 17, die in der Westfalenliga spielt.“

Finanziell ist die Abteilung übrigens solide aufgestellt, konnte Andreas Grothues doch einen Überschuss vermelden. Zudem nutzte Michael Grothues die Versammlung, um auf bevorstehende Termine hinzuweisen. Das neue Umkleidegebäude solle spätestens Ende Oktober fertiggestellt werden.

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