Handball: Herren-Bezirksliga
Warendorfer SU mischt nun ganz oben mit

Warendorf -

Die Bezirksliga-Handballer der Warendorfer SU haben sich von der Zweitvertretung des TV Friesen Telgte nicht aus dem Tritt bringen lassen, sondern das Kreisderby in eigener Halle mit 28:22 (12:9) gewonnen. Damit haben sie sich für das Spitzenspiel gegen Ibbenbüren in Stellung gebracht.

Montag, 04.11.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 06.11.2019, 17:34 Uhr
Jannik Weber (l.) und die WSU bezwangen die Reserve des TV Friesen Telgte und mischen nun in der Bezirksliga ganz oben mit.
Jannik Weber (l.) und die WSU bezwangen die Reserve des TV Friesen Telgte und mischen nun in der Bezirksliga ganz oben mit. Foto: Brandt

Aufgrund der Niederlage des bisherigen Tabellenführers Havixbeck ist die Sportunion nun mit dessen Bezwinger Everswinkel punktgleich an der Spitze. Das Torverhältnis spricht jedoch deutlich für den Warendorfer Erzrivalen. Aber das machte WSU-Trainer Stefan Hamsen überhaupt nichts aus. Er freute sich über den erfolgreichen, wenngleich glanzlosen Auftritt und ordnete diesen unter der Kategorie „Arbeitssieg“ ein.

Nach zehn Minuten vermochten sich seine Schützlinge erstmals leicht auf 6:3 abzusetzen. Doch die Friesen konterten und gingen ihrerseits mit 8:7 in Front (17.). Das wollte die WSU nicht auf sich sitzen lassen und holte sich den Drei-Tore-Vorsprung vor der Pause zurück. Hamsen war nur bedingt zufrieden. Zwölf Treffer waren ihm zu wenig.

„Unser Spiel war zäh. Wir haben uns in Zweikämpfen aufgerieben. Es fehlte der Pep“, sagte der Übungsleiter, der den zweiten Durchgang als leichte Steigerung bewertete. Die Hausherren bauten ihre Führung zügig auf sechs Tore aus (18:12). Näher als auf drei Treffer (53.) kamen die Telgter trotz Manndeckung nicht mehr heran.

„Ich hatte nie das Gefühl, dass das Spiel noch hätte kippen können“, sagte Hamsen. „Mir ist wichtig, dass die Spieler wollen und Einsatz zeigen. An der B-Note arbeiten wir wieder ab Dienstag im Training.“ Als Wermutstropfen könnte sich die Verletzung von Kevin Wiedeler erweisen, der kurz vor Schluss umknickte. Bleibt zu hoffen, dass die Blessur nicht schwerwiegend ist. Ansonsten wäre der Sieg teuer erkauft.

WSU: Hartmann – Nitsche (8), Schwaer (6), Baggeroer (4), Wiedeler (3), Weber (2), C. Hippler (2/1), Grothues (2), Ahlke (1), Linnenbank, M. Hippler.

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