Rollstuhlbasketball: DRS-Pokal
Warendorfer Rollis wollen in die nächste Runde

Warendorf -

Es fühlt sich zwar stark nach 2. Bundesliga an, ist aber doch ein anderer Wettbewerb. Die Rollstuhlbasketballer des BBC Münsterland machen sich am kommenden Sonntag (10. November) auf nach Rahden, um dort die erste Runde des DRS-Pokals auszutragen.

Freitag, 08.11.2019, 09:00 Uhr
Sören Müller und der BBC Münsterland haben eine realistische Chance auf das Erreichen der nächsten Runde.
Sören Müller und der BBC Münsterland haben eine realistische Chance auf das Erreichen der nächsten Runde. Foto: Brandt

Eine gemütliche Kaffeefahrt in den nördlichsten Zipfel Nordrhein-Westfalens, garniert mit ein wenig sportlicher Betätigung, schwebt den Emsstädtern überhaupt nicht vor. Denn sie haben eine realistische Chance auf das Erreichen der nächsten Runde, blieben sie doch von Teams aus der 1. Bundesliga verschont.

Getreu dem „Highlander“-Motto „Es kann nur einen geben“ kämpft der BBC mit den Baskets Rahden II, Hannover United II und RSC Osnabrück um das Weiterkommen. „Wir wollen es unbedingt schaffen. Es ist möglich“, betont Trainer Marcel Fedde . „Wenn wir weiterkämen, hätten wir Heimrecht gegen Erstligisten. Das wäre tolle Werbung.“

Die Chancen, die erste Hürde zu nehmen, stehen gut. Ab 13 Uhr trifft der BBC am Sonntag auf Osnabrück – jene neu formierte Mannschaft, die er beim 63:33 zum Ligastart regelrecht auseinandernahm. Trotz des Kantersiegs und des Umstands, dass der RSC nach vier Partien noch nicht einen Punkt auf dem Konto hat, warnt Fedde eindringlich davor, den Kontrahenten zu unterschätzen und das neue Aufeinandertreffen als Formsache zu erachten.

Würden die Warendorfer ihrer Favoritenstellung gerecht, träfen sie ab etwa 15 Uhr auf den Gewinner der Partie Rahden gegen Hannover. Beide Teams schätzt Fedde, der wieder auf Nationalspieler Phillip Schorp zurückgreifen kann, stark ein. Ein weiteres Duell mit dem Gastgeber hätte sicher einen besonderen Reiz, rang ihn der BBC in der Liga doch erst kürzlich mit 48:46 nieder.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7048707?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57552%2F
„Jetzt kann Weihnachten beginnen“
Zwischen den stimmungsvoll beleuchteten Prinzipalmarkthäusern versammelten sich am Sonntagabend Tausende, um gemeinsam internationale Weihnachtslieder zu singen, die David Rauterberg (kleines Bild) auf der Bühne anstimmte.
Nachrichten-Ticker