Handball: Bezirksliga
Applaus als Trost: Warendorfer SU unterliegt 1. HC Ibbenbüren

Warendorf -

Bis an die Grenze und darüber hinaus gingen die Handballer der Warendorfer SU bei ihrem Heimspiel gegen den 1. HC Ibbenbüren. Deshalb wurden sie von den Fans auch gefeiert – trotz einer Niederlage.

Montag, 11.11.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 11.11.2019, 16:50 Uhr
Christian Schwaer (links) und die Warendorfer Sportunion verkauften sich teuer, mussten aber trotz aller Anstrengungen am Ende eine knappe Heimniederlage hinnehmen.
Christian Schwaer (links) und die Warendorfer Sportunion verkauften sich teuer, mussten aber trotz aller Anstrengungen am Ende eine knappe Heimniederlage hinnehmen. Foto: Havelt

Es gibt diese Spiele, die irgendwie anders sind. Genau so eines sahen die Zuschauer am Sonntagabend in Warendorf, als die Bezirksliga-Handballer der Sportunion mit 22:23 (9:12) am Ende unglücklich gegen den 1. HC Ibbenbüren verloren. Der Unterlegene wurde von den Fans gefeiert und hatte den Applaus von der Tribüne verdient.

Vor der Partie hätte wohl niemand auch nur einen Cent auf die WSU gesetzt. Zusätzliche kurzfristige Ausfälle schrumpften den Kader auf gerade einmal sieben Feldspieler, den achten mimte schließlich Lennart Hartmann , dessen Job eigentlich der des Torhüters ist.

Das Maximum herausgeholt

Trotzdem hielt die WSU dagegen und zunächst auch mit (5:5, 11.). Dann warfen die Gastgeber 13 Minuten kein Tor mehr, lagen 5:8 hinten und gingen mit einem 9:12-Rückstand in die Pause. Und in Halbzeit zwei rackerte und ackerte die Heimmannschaft und fand zudem im Angriff oft noch spielerische Lösungen. „Wir haben das Maximum herausgeholt“, war Trainer Stefan Hamsen zufrieden, obwohl es nicht ganz zu einem Punktgewinn reichte. „Alle waren mit vollem Einsatz dabei und haben gekämpft wie die Wahnsinnigen.“

Beim 19:19 (50.) glichen die Emsstädter zum ersten Mal aus und führten beim 20:19 (52.) sogar einmal. Mit einem in Hälfte zwei bärenstarken Jan Kolodzei zwischen den Pfosten hielt sich die WSU bis zum Ende alle Möglichkeiten offen. 60 Sekunden vor Schluss hatte Cajus Hippler die große Chance zum 23:23, scheiterte aber am Torwart.

Fünf Sekunden vor der Schlusssirene hatte die Sportunion dann noch einmal den Ball erobert, aber die Zeit lief den Hausherren davon.

WSU: Kolodzei; Nitsche (10/4), Weber (3), M. Hippler (je 3), Schwaer (2), C. Hippler, Baggeroer, Grothues, Hartmann (je 1)

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