Rettungsschwimmen: 27. Deutschland-Pokal
Diese Top-Athleten sind beim Deutschland-Pokal am Start

Warendorf -

Zur 27. Auflage des DLRG-Deutschland-Pokals reisen einige der besten Rettungsschwimmer der Welt nach Warendorf. In der Sportschule der Bundeswehr warten einige Neuerungen auf die Teilnehmer.

Dienstag, 19.11.2019, 14:30 Uhr
Am Freitag und Samstag ist die Schwimmhalle der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf der Treffpunkt für einige der besten Rettungsschwimmer der Welt.
Am Freitag und Samstag ist die Schwimmhalle der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf der Treffpunkt für einige der besten Rettungsschwimmer der Welt. Foto: DLRG

Rettungsschwimmer aus Australien, Neuseeland und sechs europäischen Nationen starten von Donnerstag bis Samstag, 21. bis 23. November, in der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf, um sich beim Deutschlandpokal miteinander zu messen. Rund 220 Athleten haben für die 27. Auflage des Wettkampfes der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) gemeldet.

Die DLRG-Nationalmannschaft trifft auch in diesem Jahr wieder auf Italien. Beide Nationen lieferten sich in den Vorjahren enge Duelle. Vor drei Jahren hatten die deutschen Rettungsschwimmer knapp die Nase vorn. Bei der bisher letzten Auflage 2017 waren es die Italiener, die sich durchsetzen. Bei der Vergabe des Titels wollen zudem Weltmeister Australien und Vizeweltmeister Neuseeland mitmischen.

Teilnehmer auf Weltniveau

„Speziell Australien und Italien sind mit Sportlern auf Weltniveau am Start und haben dazu einige sehr gute jüngere Athleten dabei“, sagt Bundestrainerin Elena Prelle. Die europäischen Teams aus Spanien, Frankreich, Belgien und der Schweiz komplettieren das Teilnehmerfeld. Die deutsche Mannschaft wird von Kerstin Lange aus Schwerte angeführt. Sie ist aktuelle deutsche Mehrkampfmeisterin und Vizeeuropameisterin.

Zudem treten die Auswahlmannschaften der 15 Landesverbände an. Als Favoriten gelten Sachsen-Anhalt und Westfalen. Für Westfalen starten unter anderem Loreen Quinke (Harsewinkel) und Philipp Austermann (Rheda-Wiedenbrück).

Neuerung zum Abschluss

Eine Neuerung beim Deutschlandpokal erwartet die Sportler zum Abschluss der Wettkämpfe am Samstagnachmittag. Als letzte Disziplin steht dann die Simulierte Rettungsübung auf dem Programm. Hierbei werden Notfallsituationen mit bis zu 14 Opfern im und am Wasser dargestellt. Ein Team von vier Athleten muss die Situation erkennen, diese bewerten und innerhalb von zwei Minuten so vielen Opfern wie möglich helfen.

Feierlich eröffnet wird der 27. Internationale Deutschlandpokal am Donnerstag ab 19.45 Uhr auf dem Warendorfer Marktplatz. Die Wettbewerbe in der Schwimmhalle beginnen am Freitag um 8.30 Uhr sowie am Samstag um 8 Uhr und dauern bis in die frühen Abendstunden an. Der Eintritt für Gäste ist frei. Der Zugang erfolgt über den Eingang „Lange Wieske“.

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