Fußball: Kreispokal-Finale der C-Jugend
Warendorfer SU gerät gegen 1. FC Gievenbeck unter die Räder

Warendorf -

Das Endspiel war gerade erst angepfiffen, da war der Traum vom Sieg für die C-Junioren der Warendorfer SU schon geplatzt. Gegen den klassenhöheren Landesligisten 1. FC Gievenbeck kamen die Schützlinge von Jannick Horstmann und Johannes Uhlenbrock mit 1:7 (1:6) unter die Räder.

Montag, 25.11.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 25.11.2019, 16:44 Uhr
Finalfrust: Ader Sever und die C-Junioren der WSU kassierten im Endspiel des Kreispokals eine 1:7-Abfuhr in Gievenbeck.
Finalfrust: Ader Sever und die C-Junioren der WSU kassierten im Endspiel des Kreispokals eine 1:7-Abfuhr in Gievenbeck. Foto: Brandt

In der ersten Halbzeit war bei den Emsstädtern von Finallust nichts zu sehen. Vielmehr regierte auf ihrer Seite der Frust. „Wir sind schlecht ins Spiel gekommen. Mit den ersten drei Chancen haben wir gleich drei Tore rein bekommen. Gievenbeck war zwar stark, aber wir waren auch sehr schwach. Wir haben es über uns ergehen lassen“, fand Horstmann deutliche Worte für den Auftritt in den ersten 35 Minuten. Mutlos habe man agiert, zu viel Respekt an den Tag gelegt.

So kam es, wie es kommen musste. Nach nicht einmal zehn Minuten war das Finale entschieden. Da lag der Bezirksligist schon mit 0:3 hinten (3., 6., 9.). Die ungemein effektiven Gievenbecker sahen trotz der Drei-Tore-Führung noch überhaupt nicht ein, auf die Bremse zu treten. In der 13. Minute erhöhten sie auf 4:0, in der 18. auf 5:0. Erst danach konnten die WSU-Kicker etwas durchatmen. Aus ihrer Sicht bot der erste Spielabschnitt nur einen Lichtblick. In der 30. Minute traf Jonah Pottgüter mit einem schönen Drehschuss.

Freude kam aber nicht auf. Zumal der Favorit an der Ehre gepackt schien und nur 20 Sekunden später den Fünf-Tore-Abstand wiederherstellte.

„In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir es besser können“, stellte Horstmann fest. Ließ der erste Durchgang gar ein zweistelliges Debakel befürchten, hängten sich die Emsstädter voll rein, um eben dieses Szenario zu vermeiden. Sie standen hinten besser und spielten gelegentlich gefällig nach vorne. Allerdings gestand Horstmann auch ein, dass Gievenbeck nach dem Seitenwechsel ein bis zwei Gänge zurückgeschaltet hatte. Der FC traf nur noch einmal per Strafstoß in der Schlussminute.

WSU: Schindelka, Harnischmacher, Tenbrock, Töws, Lüffe-Baak, Pottgüter, Walbelder, Tsarouchidis, Papke, Sever, Crnovrsanin - Einwechslungen: Holtkötter, Buchholz, Warkentin

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