Fußball: Kreisliga A1 Münster
Warendorfer SU klärt Trainerfrage: Jungfermann beerbt Krumpietz

Warendorf -

Roland Jungfermann übernimmt in der kommenden Saison den Trainerposten beim Fußball-A-Kreisligisten Warendorfer Sportunion. Der 53-Jährige Münsteraner beerbt dann nach zwei Jahren Lukas Krumpietz und seinen Co Domenec Canta.

Montag, 09.12.2019, 18:14 Uhr aktualisiert: 09.12.2019, 18:22 Uhr
Roland Jungfermann beendet im Sommer die dreijährige Zusammenarbeit dem A-Ligisten SV Rinkerode und übernimmt an der Seitenlinie der Warendorfer Sportunion.
Roland Jungfermann beendet im Sommer die dreijährige Zusammenarbeit dem A-Ligisten SV Rinkerode und übernimmt an der Seitenlinie der Warendorfer Sportunion. Foto: Ulrich Schaper

„Wird sind sehr froh, dass wir mir Roland Jungfermann einen ausgewiesenen Fußballfachmann für uns gewinnen konnten“, teilte Ralf Sennhenn mit. Der Sportliche Leiter der WSU machte aber auch keinen Hehl daraus, dass man gerne mit dem aktuellen Mann an der Seitenlinie weitergemacht hätte. „Sehr gerne sogar“, machte Sennhenn klar. „Aber die beiden wollten den großen Aufwand nicht mehr fahren.“

Das bestätigte auch Krumpietz. „Der Aufwand ist zwar nicht der einzige, aber der ausschlaggebende Grund“, sagte der aktuelle Verantwortliche, der dreimal in der Woche direkt von seiner Arbeitsstelle in Hamm in die Emsstadt fährt. Gleiches gilt für Canta, der in Hamm wohnt. „In der Bezirksliga wäre das noch in Ordnung, in der Kreisliga nicht“, redet Krumpietz Klartext. „Stand jetzt sieht es ja auch nicht unbedingt danach aus, dass sich das in der kommenden Saison ändert.“

Ob und was er ab dem Sommer machen will, ließ der Übungsleiter offen. „Es kann gut sein, dass ich ein Jahr Pause mache“, sagte Krumpietz auch mit Blick auf seine beiden Kinder (zwei und sieben Jahre jung). Er habe aber auch eine Option, die allerdings noch mehr Zeit ihn Anspruch nehmen würde.

Der neue Mann in Warendorf steht derzeit im dritten Jahr beim A-Ligisten SV Rinkerode an der Seitenlinie. Davor machte Jungfermann ein Jahr Pause, nachdem er drei Jahre bei GW Gelmer war. Davor wiederum war er fünf Jahre Trainer bei Telekom und drei Jahre bei Saxonia Münster.

„Nach drei Jahren bei einem Verein hört man sich schon mal etwas anderes an. Die Gespräche waren sehr offen und angenehm. Ich habe mich dabei sehr wohl gefühlt“, freut sich Jungfermann auf seine neue Aufgabe. „Die WSU hat einen Namen und ist immer noch eine Top-Adresse. Es reizt mich schon mit einer jungen und entwicklungsfähigen Mannschaft zu arbeiten.“

„Wir hatten wirklich gute Gespräche“, sagt auch Sennhenn, der jetzt die Planungen für die kommende Saison angehen und die Gespräche mit dem aktuellen Kader führen will. „Ich bin sehr froh, dass es mit der Verpflichtung von Roland geklappt hat.“

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