Handball: Bezirksliga
Everswinkel verliert 29:31: Steinhoff auf Fehlersuche

Everswinkel -

In der Handball-Bezirksliga bleibt es in der Spitzengruppe abwechslungsreich. Im Duell Dritter gegen Fünfter musste der SC DJK Everswinkel gegen Sparta Münster eine 29:31 (17:16)-Niederlage hinnehmen. Verdient, wie Trainer Thomas Steinhoff fand: „Münster war besser.“

Sonntag, 16.02.2020, 22:07 Uhr
Abgefangen: Phil Kruse (l.) und Raphael Wierbrügge kassierten trotz dieses am Ende gelungenen Tempogegenstoßes mit Everswinkels Männern die erste Heimniederlage der Bezirksliga-Saison.
Abgefangen: Phil Kruse (l.) und Raphael Wierbrügge kassierten trotz dieses am Ende gelungenen Tempogegenstoßes mit Everswinkels Männern die erste Heimniederlage der Bezirksliga-Saison. Foto: R. Penno

Dass es eine enge Kiste werden könnte, zeichnete sich schnell ab. Sparta Münster lag die meiste Zeit in Front, der SC DJK blieb aber dran. Kurz vor der Pause traf Phil Kruse noch zur 17:16-Führung.

Drei Minuten lang konnten die Everswinkeler diese knappe Führung noch behaupten, dann waren die Münsteraner wieder am Zug. Als die bis zur 45. Minute auf 24:20 davongezogen waren, war das schon so etwas wie die Vorentscheidung.

„Wir haben den Faden verloren, es wurde schwierig, das wieder aufzuholen“, meinte Steinhoff , der diesmal unerklärliche Schwächen ausmachte. So mache eine Sechs-Null-Deckung seiner Mannschaft eigentlich keine Schwierigkeiten. „Damit hatten wir komischerweise Probleme“, schüttelte Steinhoff den Kopf. Auch der Spielaufbau lief nicht wie gewohnt. Sparta war aggressiver in der Deckung, die SC DJK-Sieben rannte zu wild an und machte „einfache und unnötige Fehler. Es ist total untypisch für uns, sich einlullen zu lassen.“

Steinhoff sah in seinem Torwart Mirco Herweg den besten Mann auf dem Platz. Der glänzte mehrmals und hielt seine Mannschaft im Spiel. Zwei Mal war Everswinkel noch am Ausgleich dran. „Aber es hat doch nicht gereicht“, fasste Steinhoff eine spannende Partie zusammen, die mehr vom kämpferischen Einsatz beider Teams lebte als vom spielerischen Element. „Wir haben gewusst, was auf uns zukommt“, sagte der Coach. Das Hinspiel hatte seine Mannschaft deutlich mit 25:19 gewonnen. „Sparta hatte sicher auch ein bisschen Wut im Bauch. Und wir waren wohl auch zuhause mal dran.“

Tore: N. Kruse (6), Loick-Feidieker (5), Kleibolt (5/3), Wierbrügge (3), Brochtrup, Homann, Sieling, Schänzer (je 2), Sand, Hillebrand (je 1)

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