Handball: Bezirksliga
SC DJK gelingt hauchdünne Revanche

Everswinkel -

Es war knapp. Unnötig knapp. Denn eigentlich sahen die Männer des SC DJK Everswinkel schon früh wie die sicheren Sieger aus. Doch die Gastgeber m,achten es beim hauchdünnen Heimsieg über den TV Friesen Telgte spannend. Was Trainer Thomas Steinhoff nicht gefiel.

Sonntag, 01.03.2020, 16:40 Uhr aktualisiert: 01.03.2020, 23:45 Uhr
Mussten sich im Derby gegen den TV Friesen Telgte II mächtig strecken: Phil Kruse (l.) und SC DJK Everswinkel verbuchten am Ende aber einen 20:19-Erfolg.
Mussten sich im Derby gegen den TV Friesen Telgte II mächtig strecken: Phil Kruse (l.) und SC DJK Everswinkel verbuchten am Ende aber einen 20:19-Erfolg. Foto: Penno

Mit 20:19 (11:7) hat der SC DJK Everswinkel das Bezirksliga-Derby gegen den TV Friesen Telgte II gewonnen. Die Revanche nach der 22:24-Niederlage im Hinspiel ist gelungen, aber es war wieder ein hartes Stück Arbeit. Vor allem in der Schlussphase machten sich die Hausherren das Leben selbst schwer.

„Das waren stümperhafte zwei Minuten“, schimpfte SC DJK-Trainer Thomas Steinhoff über die Phase, in der seine Mannschaft die Partie noch hätte verlieren können. 19:16 stand es, als noch drei Minuten zu spielen waren. Der Gastgeber aber gab diesen Vorsprung her, agierte zu leichtsinnig und hatte am Ende Glück.

Dabei hätte es gar nicht so dramatisch werden müssen. „Wir hätten mit drei, vier Toren Unterschied gewinnen müssen“, blickte Thomas Steinhoff auf die 60 Minuten zurück. Seine Mannschaft hatte die Partie von der ersten Minute an im Griff,lag mit 5:1 in der 13. Minute schon deutlich in Front. Die Telgter konnten zwar wieder verkürzen, aber immer, wenn es enger wurde, fand der SC DJK Antworten.

So lag er kurz vor der Pause mit 11:6 vorne, nach dem Seitenwechsel blieb es erstmal dabei. Als Everswinkel (41.) mit 14:9 führte, schien es auf eine sichere Angelegenheit und den angestrebten Heimerfolg hinauszulaufen. „Telgte hat uns alles abverlangt“, sagte Steinhoff.

Besonders in den Schlussminuten, als die Gäste nach dem 14:13-Anschlusstreffer ihre Chance witterten und Hausherren Bedrängnis brachten. „Das war mir viel zu wenig“, haderte Coach Steinhoff. Den Sieg aber brachte seine Sieben noch ins Ziel.

Tore: Loick-Feidieker (7), Hillebrand (4), Kleibolt (3), Wierbrügge (2), Kruse (2), Sieling, Schänzer (je 1)

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