Handball: Landesliga
VfL Sassenberg rutscht weiter in die Krise

Sassenberg -

Es läuft nicht beim VfL Sassenberg. Nicht mehr. Im dritten Spiel ereilte das Team von Daniel Haßmann die dritte Niederlage in Folge. Eine deutliche obendrein. Auch deshalb nimmt der Coach sich und seine Spielerinnen in die Pflicht.

Sonntag, 01.03.2020, 23:44 Uhr
Erlebte in Greven die dritte Niederlage in Folge: VfL-Trainer Daniel Haßmann.
Erlebte in Greven die dritte Niederlage in Folge: VfL-Trainer Daniel Haßmann.

Das Gastspiel beim SC Greven werde Antworten liefern, hat Trainer Daniel Haßmann im Vorfeld gesagt. Antworten auf die Frage, ob die Handballerinnen des VfL Sassenberg gegen den bis dahin sieglosen Landesliga-Letzten TuS Recke bloß ausgerutscht sind oder in eine handfeste Krise schlittern. Nach der dritten Niederlage in Folge lässt sich nur konstatieren: Die einst Unantastbaren sind im Krisenmodus angelangt.

Mit 18:31 (8:15) gingen die Hesselstädterinnen gegen den SC Greven 09 unter – ein Team, das in dieser Saison bislang nur durchschnittlich ist. Die bei der Blamage gegen Recke gezeigte katastrophale Leistung fand nahtlos ihre Fortsetzung. Es stimmte hinten und vorne nicht. „Wir haben ja nicht auf einmal unser Handballtalent verloren. Es stimmt im Kopf nicht. Das gilt für alle. Ein Dämpfer im Spiel, und wir lassen den Kopf hängen“, sagte Haßmann. Nach 20 ausgeglichenen Auftaktminuten ging es für sein Team dahin.

„Es heißt oft, dass wir so ein super Trainerteam sind, aber jetzt wird sich zeigen, ob wir diese Sache in den Griff bekommen“, bemerkte Haßmann und erhöhte den Druck auf sich selbst, aber auch auf die Mannschaft des VfL.

Tore: C. Zumbrink (6), Strotmeier (5/4), Roolfs (3), Herweg (2), Hütt, Stockmann (je 1)

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