Fußball: Kreisliga A
Vogelsang lässt den VfL Sassenberg bei der WSU jubeln

Warendorf -

Der VfL Sassenberg hat seine Ansprüche auf Platz zwei unterstrichen. Mit einem klaren 3:0-Erfolg machten sich die Hesselstädter auf den kurzen Rückweg. Bei der unterlegenen WSU hatte der Trainer schnell einen Schuldigen für die Derby-Niederlage ausgemacht.

Sonntag, 01.03.2020, 23:58 Uhr aktualisiert: 02.03.2020, 10:12 Uhr
Dominant:
Dominant:Routinier Johannes Vogelsang (vorne), hier gegen Jan Hakenes, entschied mit seinen zwei Treffern das Nachbarschafts- und Verfolgerduell bei der WSU für den VfL Sassenberg. Foto: Brandt

Der VfL Sassenberg bleibt Verfolger Nummer eins auf den zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Kreisliga A. Mit 3:0 (0:0) entschied er das Derby bei der Warendorfer SU für sich und revanchierte sich für die Hinspielniederlage.

Die Partie brauchte lange, um in Fahrt zu kommen. Beide Teams agierten zunächst extrem vorsichtig, sodass es kaum Torchancen zu verzeichnen gab. Auf Seiten der Gäste prüfte Johannes Vogelsang Torsteher Patrick Lippermann per Direktabnahme nach einer knappen halben Stunde. Wiederum Vogelsang scheiterte im Anschluss an einen Freistoß von Alexander Brandes, den Lippermann nach vorne abprallen ließ (33.). Zwei Minuten später prüfte Tobias Brand erneut den Warendorfer Torwart, als er sich über links durchtankte und zum Abschluss kam. Die beste Möglichkeit der ersten Hälfte hatten aber die Hausherren durch Maik Lauhoff, der eine scharfe Hereingabe von rechts aus fünf Metern am Tor vorbei bugsierte (36.).

Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag. Nach einer Ecke soll Vogelsang gefoult worden sein. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Die Chance ließ sich Nick Ostlinning nicht nehmen und verwertete zum 1:0 (48.). Das spielte den Gästen natürlich in die Karten, da die WSU jetzt gezwungen war, offensiver zu agieren. Einen Konter nutzte der VfL zum zweiten Treffer. Jan Kassel ließ zwei Gegenspieler aussteigen und passte auf Vogelsang, der zum 0:2 vollstreckte. Das Tor löste einige Beschwerden aus, da der Torschütze im Abseits gestanden haben soll.

Der Schiedsrichter hat die Partie entschieden.

WSU-Trainer Lukas Krumpietz

Damit war die Partie entschieden. Die WSU hatte offensiv nichts zu bieten, die Gäste kontrollierten das Spiel und kamen nach einem kapitalen Torwartfehler noch zum 0:3. Vogelsang musste die Vorarbeit von Tobias Brand nur noch über die Linie drücken (63.). Fast hätte der Angreifer ein drittes Tor geschossen, sein Fallrückzieher verfehlte das Gehäuse nur knapp (80.).

Die gute Vorbereitung haben wir mit dem Sieg vergoldet. Wir hatten auch mehr vom Spiel.

VfL-Trainer Patrick van der Sanden

„Wir sind zufrieden. Die gute Vorbereitung haben wir mit dem Sieg vergoldet. Wir hatten auch mehr vom Spiel, und deshalb ist der Sieg verdient“, sagte Gästetrainer Patrick van der Sanden. Für die WSU scheint nach der Heimpleite der Zug nach oben wohl abgefahren zu sein.

WSU: Lippermann; Richter (55. Niehoff), Hakenes, Le. Burchardt, Brändle, Schütte, Steinkamp, Hövener (72. Gryczka), Lauhoff, Sechelmann, Allmich (64. Fehratovic)

VfL: Reher; Brandes (75. Kiese), Nienaber, Spickhoff, Ostholte (83. Yaygir), Ostlinning (72. Unland), Kassel, Hartmann, Wortmann, Brand, Vogelsang (88. Wiewel)

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