Basketball: Militär-Weltmeisterschaft
Sportschule Warendorf wird (erneut) zur Weltbühne

Kreis Warendorf -

Die Sportschule der Bundeswehr in Warendorf genießt als Ausrichter von Weltmeisterschaften (WM) für den internationalen Militärsportverband Conseil International du Sport Militaire (CISM) einen guten Ruf. Deshalb werden die basketballspielenden Soldaten vom 22. Juni bis zum 4. Juli an der Dr.-Rau-Allee die neuen Weltmeister küren.

Donnerstag, 05.03.2020, 11:56 Uhr
Die Bundeswehr-Nationalmannschaften der Frauen und Männer – hier bei den siebten CISM-Military-World-Games in China im vergangenen Jahr.
Die Bundeswehr-Nationalmannschaften der Frauen und Männer – hier bei den siebten CISM-Military-World-Games in China im vergangenen Jahr. Foto: Bundeswehr

 

„Deutschland richtet einmal jährlich eine WM für den CISM aus“, erklärt Basketball-Teammanager Nico Schröder . „Nach den Meisterschaften im Golf (2018) und Fallschirmspringen (2017) wird nun Basketball gespielt.“ Während die Sportler beiden beiden vorangegangenen Veranstaltungen nur in Warendorf untergebracht waren, ihre Wettkämpfe aber in Münster und Soest ausgetragen haben, werden die Basketballer nun die Infrastruktur der Sportschule nutzen.

„Wir haben über 400 Teilnehmer“, rechnet Schröder vor. „22 Mannschaften – zwölf Männer- und zehn Frauenteams – werden nach Warendorf kommen. In zwei Hallen wird parallel gespielt, zwei weitere werden zum Training genutzt.“ Im vorigen Jahr gab es in den Sportarten keine separaten Weltmeisterschaften, da alle zentral bei den siebten Militär-Welt-Spielen im chinesischen Wuhan ausgetragen wurden.

Warendorf ist für den 43-jährigen Stabsfeldwebel, der in Bonn stationiert ist, ein optimaler Austragungsort. Die CISM-Basketball-WM wird eine Veranstaltung der kurzen Wege, da Unterkünfte und Sportstätten auf dem Gelände der Sportschuleliegen.

Große Unterschiede durch Sportförderung

Spielen werden für die verschiedenen Nationen aktive Soldaten, deren Niveau sich jedoch von Land zu Land stark unterscheidet. „In Deutschland haben wir keine Spitzensportförderung im Basketball“, erklärt Schröder. „Das sieht in anderen Ländern anders aus. Einige treten mit aktuellen Nationalspielern an.“ Und das kann für die Zuschauer, die zu allen Partien freien Eintritt haben, interessant sein.

„Um dem Niveau Rechnung zu tragen, haben wir uns entschlossen, einen temporären Parkettboden in den Wettkampfhallen auslegen zu lassen“, verrät der Stabsfeldwebel. „So wie es bei zivilen Weltmeisterschaften üblich ist.“

Welche Sportler den Sprung in die Mannschaft schaffen, werden die Sichtungslehrgänge zeigen. Die Männer sind vom 23. bis 28. März in Warendorf, um eine Auswahl zu treffen. Das endgültige Team wird im Trainingslager ab dem 15. Juni bestimmt.

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