Fußball: Bezirksliga 7
Transfercoup: TuS Freckenhorst holt Timo Achenbach

Freckenhorst -

Dem TuS Freckenhorst ist ein personeller Coup geglückt, wie er auch dem ambitionierten Fußball-Bezirksligisten nicht aller Tage gelingt: Timo Achenbach wird zur kommenden Saison an den Feidiek wechseln und dort als spielender Co-Trainer fungieren.

Dienstag, 10.03.2020, 17:38 Uhr aktualisiert: 11.03.2020, 15:48 Uhr
Eine erfolgreiche Zukunft des Fußball-Bezirksligisten TuS Freckenhorst haben sich (v.l.) Christian Franz-Pohlmann, Timo Achenbach und Armando Alla auf die Fahnen geschrieben
Eine erfolgreiche Zukunft des Fußball-Bezirksligisten TuS Freckenhorst haben sich (v.l.) Christian Franz-Pohlmann, Timo Achenbach und Armando Alla auf die Fahnen geschrieben Foto: Simon Brandt

Der Defensivspezialist spielt aktuell für den SC Roland Beckum und führt den Westfalenligisten als Kapitän aufs Feld. Freckenhorsts Trainer Christian Franz-Pohlmann frohlockt angesichts der namhaften Verstärkung: „Ich habe vom ersten Telefonat an gemerkt, dass die Chemie stimmt und wir eine ähnliche Philosophie von Fußball haben. Wir bekommen mit Timo einen absoluten Führungsspieler, der für unser junges Team eine Stütze sein wird.“

Achenbachs Verpflichtung ist ein ganz zentraler Baustein der Freckenhorster Zukunftsplanungen. Die Personalie zeigt: Was in dieser Saison auch aufgrund permanenter Ausfälle noch nicht möglich zu sein scheint, soll in der kommenden Spielzeit geschehen: Der TuS möchte in der Bezirksliga ganz oben mitmischen. Franz-Pohlmann schwebt eine Mischung aus vielen jungen und einigen erfahrenen Akteuren vor, die den Talenten Orientierung bieten sollen. Da Co-Trainer Armando Alla dem Trainerteam zwar erhalten bleibt, aber aus privaten Gründen kürzertreten muss, wurde die Lösung mit Timo Achenbach ganz bewusst gewählt.

Die Entscheidung war relativ einfach.

Timo Achenbach

Eben diese Doppelrolle ist es, die den 29-Jährigen reizt. „Die Entscheidung war relativ einfach. Ich hatte ein paar Angebote, aber die Gespräche mit Freckenhorst waren sehr gut. Der Aspekt, dass ich nicht nur spielen, sondern auch Co-Trainer sein werde, hat mir sehr zugesagt. Für mich ist das der nächste Schritt. Verantwortung zu übernehmen, ist immer gut und wichtig“, sagt Achenbach.

Einst bei Schalke 04

Der gebürtige Ahlener schnupperte einst in der Jugend beim FC Schalke 04 und bei Arminia Bielefeld Bundesligaluft, ehe er nach den Stationen Preußen Münster II und RW Ahlen zum SC Roland kam. Nun möchte er die Zukunft des TuS Freckenhorst mitgestalten.

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