Reiten: Sophia Spittka bei Westfalen-Woche in Handorf erfolgreich
Im wahrsten Sinne Glücksgefühle

Warendorf -

Die Westfalen-Woche in Handorf dürfte hinsichtlich der Anzahl der Aktiven und teilnehmenden Pferde die größte Pferdesport-Veranstaltung gewesen sein, die in Nordrhein-Westfalen seit den Corona-Beschränkungen Mitte März stattgefunden hat. Neben den Reitern und Helfern waren pro Veranstaltungstag auch 300 Zuschauer zugelassen.

Donnerstag, 06.08.2020, 09:27 Uhr aktualisiert: 06.08.2020, 09:30 Uhr
Mit dem Titel des Vize-Westfalen-Champions sicherte sich die dreijährige Reitponystute Glücksgefühle K unter Sophia Spittka (RFV Milte-Sassenberg) ein Ticket für die Bundeschampionate.
Mit dem Titel des Vize-Westfalen-Champions sicherte sich die dreijährige Reitponystute Glücksgefühle K unter Sophia Spittka (RFV Milte-Sassenberg) ein Ticket für die Bundeschampionate. Foto: Thomas Hartwig

Dabei ging es nicht nur in zahlreichen Disziplinen und Altersklassen darum, unter den besten jungen Pferden die Westfalen-Champions zu küren, sondern auch Tickets für die Bundeschampionate in Warendorf zu ergattern. Kein Wunder also, dass zahlreiche Aktive aus dem Kreisreiterverband Warendorf an den Start gingen. Und das mit durchaus gutem Erfolg.

Mehr als zufrieden dürfte dabei Bianca Nowag (RFV Ostbevern) gewesen sein. Denn mit dem Rock-Forever-I-Sohn Ringo Star Q stellte sie den Vize-Champion bei den dreijährigen Reitpferden in der Klasse der Stuten und Wallache. Zudem kam sie mit Vancouver Q auf Platz vier bei den vierjährigen Reitpferden der Stuten und Wallache. Damit hat Nowag in der zweiten Woche der Bundeschampionate Anfang September gleich mehrere Eisen im Feuer.

Mit Vancouver Q wurde sie vom Westfälischen Pferdestammbuch für Warendorf nominiert und mit Ringo Star Q auf die Reserveliste aufgenommen. Mit dem Escolar-Sohn Escorial Q, mit dem sie 2019 das Bundeschampionat der dreijährigen Stuten und Wallache gewann, ist sie zudem fest gesetzt. Zusätzlich hat sich Nowag mit der Stute Costa Brava für das Bundeschampionat der fünfjährigen Dressurpferde qualifiziert.

Nach dem Motto, „Doppelt hält besser“, ging Mika Fallenberg (PSV Wessenhorst) vor. Zwar hatte der Ennigerloher seinen aus Familienzucht stammenden Ponyhengst Big Star TF bereits zuvor für das Bundeschampionat qualifiziert, doch mit Platz fünf und der Wertnote von 7,6 im Westfalen-Championat der fünfjährigen Springponys gelang ihm dies ein weiteres Mal. Zudem qualifizierte er sich bei den sechsjährigen Springponys Kentucky fürs Bundeschampionat. Vom Pferdestammbuch für die Bundeschampionate nominiert wurden auch die dreijährige Reitponystute Glücksgefühle K und ihre Reiterin Sophia Spittka (RFV Milte-Sassenberg). Ausschlaggebend dafür war ihr zweiter Platz im Westfalen-Championat der dreijährigen Reitponys. Darüber hinaus hat sich Markus Scharmann, Turnierleiter der Bundeschampionate, auf der Westfalenwoche umgesehen, um sich Anregungen und Tipps einzuholen, wie solche pferdesportlichen Großereignisse auch unter den geltenden Corona-Regeln problemlos durchgeführt werden können.

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