Triathlon in Ratingen
Starke Leistung von Jann-Paul Jakisch trotz Corona-Pause

Warendorf -

Da der Ratinger Triathlon zu den wenigen Veranstaltungen in diesem Jahr zählte, war das Teilnehmerfeld mit Kaderathleten gespickt. Mit dabei war auch der Warendorfer Jann-Paul Jakisch, der sich am Ende einen Platz auf dem Treppchen holte.

Freitag, 25.09.2020, 16:32 Uhr
Jann-Paul Jakisch überzeugte in Ratingen.
Jann-Paul Jakisch überzeugte in Ratingen. Foto: Warendorfer SU

Da der Ratinger Triathlon zu den wenigen Veranstaltungen in diesem Jahr zählte, war das Teilnehmerfeld mit Kaderathleten gespickt. Mit dabei war auch der Warendorfer Jann-Paul Jakisch , der sich am Ende einen Platz auf dem Treppchen holte.

Die rund 260 Starter auf der Kurzdistanz gingen über 800 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen an den Start. Auch für Jakisch, Athlet des WSU-Tri-Teams, standen entsprechend wenige Wettkämpfe in seinem Kalender. Nach einem Start bei der österreichischen Kurzdistanzmeisterschaft Mitte August hatte er sein Debüt in der 2. Triathlon-Bundesliga für Trispeed Marienfeld gegeben. In Brandenburg erzielte er zudem einem zufriedenstellenden Platz im Mittelfeld.

In Ratingen erwischte er dann einen Sahnetag und lieferte eine ausgezeichnete Vorstellung ab. Aufgrund der Abstands- und Hygieneregeln war das Schwimmen dabei besonders außergewöhnlich. Jeder Teilnehmer schwamm über alle Bahnen des Angerbads. In diesem Einbahnstraßensystem wurde auf Bahn eins gestartet, nach Ende der Bahn auf die Bahn zwei gewechselt, dann auf die drei und so weiter.

Als Fünfter kam Jakisch aus dem Wasser und spielte dann seine Qualität auf dem Rad aus. Er schloss zum Führungsquartett auf, mit dem er gemeinsam auf die abschließende Laufstrecke ging. Bis zur letzten Laufrunde hatte er sich mit zwei Kontrahenten vom übrigen Feld abgesetzt, konnte dann aber das Tempo nicht mehr ganz mitgehen und kam nach 1:50:16 Stunde auf dem dritten Platz der Gesamtwertung ins Ziel. Auf den Sieger Jonas Müller von Bayer Leverkusen fehlten ihm lediglich 63 Sekunden. Nach dem Rennen zeigte sich Jakisch absolut zufrieden mit dem so nicht erwarteten Resultat. „Mir fehlte aufgrund der wenigen Wettkämpfe in dieser Saison einfach die Tempohärte beim Laufen“ sagte Jakisch. Daran will er für die neue Saison weiter arbeiten.

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