Handball: Saisonstart für Oberligist SC DJK Everswinkel
Erster Härtetest wartet gleich am Anfang

Everswinkel -

Die Handballerinnen des SC DJK Everswinkel starten am Samstag gegen den TV Eintracht Netphen in die neue Oberliga-Saison. Die wird anders ablaufen als in den Jahren zuvor. Ein Ziel hat Trainerin Franziska Heinz aber dennoch eindeutig definiert.

Freitag, 02.10.2020, 05:00 Uhr aktualisiert: 04.10.2020, 19:54 Uhr
Trainerin Franziska Heinz (l.), hier mit ihrer Assistentin Manja Görl, will mit Everswinkel vorne in der Oberliga mitmischen.
Trainerin Franziska Heinz (l.), hier mit ihrer Assistentin Manja Görl, will mit Everswinkel vorne in der Oberliga mitmischen. Foto: Henning Wegener

Coronabedingt ist auch in der Frauenhandball-Oberliga in dieser Saison alles etwas anders. Aufgrund des vermehrten Aufstiegs wurden zwei Vorrunden-Staffeln gebildet. Die jeweils drei besten Teams kommen noch einmal in eine Sechsergruppe und spielen den Aufsteiger aus, wobei die Partien gegen die mitqualifizierten Gegner übernommen werden.

Ziel: Endrunde

„Wir wollen die Vorrunde überstehen und dann da mitspielen“, sagt Everswinkels Trainerin Franziska Heinz vor dem Auftakt der Saison am Samstag ab 17.30 Uhr beim TV Eintracht Netphen. „Wir haben zwar noch kein konkretes Ziel festgelegt, aber wir erwarten schon von uns, dass wir unter die ersten Drei kommen.“

Dabei gehört der Auftakt sicher zu den schwersten Spielen, war Netphen im Siegerland doch zuletzt zwei Jahre in der 3. Liga und zog sich am Saisonende freiwillig von dort zurück. „Die Vorrunde ist mit nur 16 Spielen auch recht schnell vorbei, da darf man sich kaum Ausrutscher erlauben“, macht Heinz klar. Die Everswinkelerinnen sind personell weitgehend zusammengeblieben, wenngleich mit Sabrina Jäger und Katharina Geukes gleich zwei Akteurinnen ihre Laufbahnen beendet haben.

Auf neues Level kommen

Neu zum Kader sind Ella Simon aus der eigenen A-Jugend und Laurine Colbatzky vom Verbandsliga-Aufsteiger Ahlener SG gestoßen.

„Wir kennen und verstehen uns gut. Jetzt wollen wir im Verbund noch einmal auf ein neues Level kommen“, sagt Heinz. Das soll sich auch auf dem Feld bemerkbar machen.

Aber nicht nur das spricht dafür, dass die Everswinkelerinnen eine richtig gute Rolle in ihrer Gruppe spielen können. Die lange coronabedingte Zwangspause nutzten die Spielerinnen vor allem im körperlichen Bereich. „Da hat sich die lange Vorbereitung bezahlt gemacht. Das ist das einzig Positive an der Coronapause. Die Spielerinnen sind äußerst fit und das Tempo in den Testspielen war enorm hoch“, hat die SC DJK-Übungsleiterin erfreut festgestellt. „Jetzt freuen wir uns, dass es wieder losgeht.“

Am Samstag wird also um Punkte gespielt und Everswinkel möchte möglichst etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.

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