Reiten: Turnier
Positives Fazit beim RV Vorhelm-Schäringer Feld trotz Corona

Vorhelm -

Nach dem Turnier des RV Vorhelm-Schäringer Feld zog die langjährige Vereinsvorsitzende Barbara Schulze Rieping auch unter Corona-Bedingungen ein sehr positives Fazit – nicht nur wegen des guten Nennungsergebnisses. Viele jüngere Reiter des Vereins präsentierten sich hervorragend.

Montag, 05.10.2020, 16:24 Uhr
Ann-Kathrin Rottmann, hier mit Cadeau bei ihrem Sieg im A-Springen, war beim Turnier des RV Vorhelm-Schäringer Feld gleich mehrfach hoch erfolgreich.
Ann-Kathrin Rottmann, hier mit Cadeau bei ihrem Sieg im A-Springen, war beim Turnier des RV Vorhelm-Schäringer Feld gleich mehrfach hoch erfolgreich. Foto: Thomas Hartwig

Normalerweise ist man vom Sommerturnier des RV Vorhelm-Schäringer Feld etwas andere Temperaturen gewohnt. Doch coronabedingt konnte die Veranstaltung erst am vergangenen Wochenende stattfinden, das mit seinem recht herbstlichen Wetter Reiter wie Veranstalter nicht so sehr ins Schwitzen brachte. Verändert war auch die Ausschreibung, die neben einigen Prüfungen auf dem Niveau der Klassen L und M in erster Linie auf den Nachwuchs abzielte.

Die Vereinsvorsitzende Barbara Schulze Rieping zog aber auch unter Corona-Bedingungen ein sehr positives Fazit. „Wir hatten ein sehr gutes Nennungsergebnis. Möglicherweise lag es auch daran, dass wir bemüht waren, die aus den Corona-Schutzmaßnahmen resultierenden Mindereinnahmen und Mehrkosten nicht ausschließlich auf die Reiter abzuwälzen. So haben wir die sich aus den notwendigen Maßnahmen ergebenden Mehrkosten mit nur fünf Euro für die Teilnehmer berechnet. Ganz toll fand ich, dass ganz viele Beteiligte einen Beitrag dazu geleistet haben, dass der Verein die Veranstaltung auch ohne große Gastronomie mit einer schwarzen Null abschließen konnte. So haben etwa Richter und Parcours-Aufbauer sowie Technik-Dienstleister und der Sanitätsdienst auf einen Teil ihrer Honorare und Aufwandsentschädigungen verzichtet. Auch die Sponsoren haben uns in dieser schwierigen Zeit die Treue gehalten“, freute sich Schulze Rieping, die seit rund zwei Dutzend Jahren dem Verein als Vorsitzende vorsteht.

Eigentlich wollte sie nach 31 Jahren Vorstandsarbeit in diesem Jahr den Vorsitz in jüngere Hände weitergeben. Bis jetzt verhinderte Corona die Jahreshauptversammlung des Vereins mit den entsprechenden Wahlen. „Vielleicht war das auch gar nicht so schlecht, denn die vergangenen Monate mit den aus der Pandemie resultierenden Problemen wären für einen neuen Vorstand wohl kein schöner Einstand geworden“, so Schulze Rieping.

In diesem Zusammenhang sprach sie dem Kreissportbund Warendorf ein großes Lob aus: „Der hat mit seiner finanziellen Unterstützung dafür gesorgt, dass wir mit unseren 18 vereinseigenen Lehrpferden die ersten Monate ohne Schulbetrieb und damit ohne nennenswerte Einnahmen überleben konnten.“

Beim eigenen Turnier präsentierten sich etliche der jüngsten Reiter des Vereins mit mehreren Siegen hervorragend. Platz eins in der E-Dressur ging an Kira Schwier mit Just Amber, und im Reiter-Wettbewerb der Jahrgänge 2003 bis 2006 holte Julia Anna Kopton mit Zora die Goldschleife.

Auch im Stilspringen der Klasse E kam mit Michelle Schumann und Leona das siegende Paar aus den Reihen des gastgebenden Vereins. Gleiches galt für Greta Hanssen und ihr Pony Classic Gold, die den Führzügel-Wettbewerb der Jahrgänge 2009 bis 2011 für sich entschied. In der sportlich hochrangigsten Prüfung des Turniers, der M-Dressur, ging der Sieg an Nadja Sachs (RV Ostönnen), die mit Mr. Big die Wertnote 7,6 erzielte. Die Ehre der Gastgeber verteidigte Stephanie Schulze Rieping, die mit Licanto Platz drei belegte (7,3).

Nach ihrem Sieg mit Cadeau­ im A**-Springen war Ann-Kathrin Rottmann (ZRFV St. Georg Wadersloh) auch am Sonntag gleich zweimal hoch erfolgreich. Im ebenfalls auf Zwei-Sterne-Niveau ausgelegten A-Springen holte sie sich mit Cadeau als vorletzte Starterin mit der schnellsten fehlerfreien Runde den zweiten Sieg.

Im L-Springen ging Ann-Kathrin Rottmann mit Narcissist FBH als Vorletzte in den Parcours. Mit einer Nullrunde in 43,43 Sekunden hätte es auch hier fast zum Sieg gereicht. Doch verfehlte sie damit ganz knapp das zuvor von Marwin Hawighorst (RV von Nagel Herbern) mit Galaski aufgestellte Ergebnis von null Strafpunkten in 43,06 Sekunden, was in der Abrechnung Platz zwei bedeutete.

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