Maack soll Vorwärts wieder auf Kurs bringen
Interimstrainer hat bei A-Junioren keine leichte Aufgabe

Ahlen -

Die Winterpause kommt ihnen so gelegen wie eine Oase in der Wüste. Vorwärts Ahlens A-Junioren haben nach turbulenten Wochen die Gelegenheit, ein wenig zur Ruhe zu kommen. Nach internen Querelen wurden jüngst vier Spieler suspendiert. Das Trainer-Duo Wolfgang Köster und Michael Popil schmiss entnervt die Brocken hin.

Donnerstag, 15.12.2011, 23:12 Uhr

Zuletzt gab es eine 1:25-Demütigung bei Roland Beckum . Es war eine sportliche Bankrotterklärung der DJK, die Auflösungserscheinungen zeigte. „Das war ein Fiasko. Dennoch hatten wir jetzt eine gar nicht so üble Trainingsbeteiligung“, stellt Jugendabteilungsleiter Raimund Bühler selber einigermaßen überrascht fest. Ganz verwunderlich ist die Resonanz aber nicht, schließlich übernimmt mit Winfried Maack ein erfahrener Trainer vorübergehend das Ruder. „Winnie ist keine Notlösung. Er ist einer, der weiß, was er macht. Er verfügt über viel Fußball-Sachverstand“, lobt Bühler. Bis zum Rückrundenstart im Januar in Walstedde soll Maack die in sich gespaltene Truppe wieder einen und auf Vordermann bringen. Der Plan sieht vor, dass Maack die dann wieder intakte Mannschaft an seinen Nachfolger übergibt. Der soll allerdings nicht auf Teufel komm raus gefunden werden. „Wir werden so lange mit Winfried Maack weiter arbeiten, bis wir eine vernünftige Lösung haben“, betont Bühler.

Zum letzten Spiel des Jahres tritt Vorwärts am Sonntag gegen die Spielvereinigung Oelde aber nicht an – es fehlen schlichtweg elf gesunde Spieler. Bei der DJK zerbrechen sie sich darüber nicht den Kopf. Stattdessen freuen sie sich, dass sie eine Woche mehr Zeit haben, die Wogen zu glätten. Auch nach dem Ende der Hinserie wird weiter trainiert. Zwei Einheiten pro Woche hat Winfried Maack angesetzt. Nur zwischen Weihnachten und Neujahr ist Pause.

Im Januar dann möchte der Vorwärts-Interimstrainer die Intensität des Übungsbetriebs erhöhen und auch eine Einheit mehr pro Woche absolvieren. Im Übungsbetrieb versuche er derweil „jeden Einzelnen zu erreichen“. Zahlreiche Gespräche seien bereits geführt worden. Und mit den Vorkommnissen der vergangenen Wochen hat das Team abgeschlossen.

„Wir haben uns darauf geeinigt: Wir machen einen Strich unter das Geschehene. Das Thema wird nicht weiter angesprochen. Es sind Fehler gemacht worden, beide Seiten hatten ihren Anteil daran. Jetzt müssen wir wieder auf Kurs kommen“, streicht Winfried Maack heraus. Und weiter: „Wir müssen eine Einheit werden. Und ich bin fest davon überzeugt, dass wir das bis zum Rückrundenstart schaffen.“

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