1:1-Unentschieden der Sportfreunde bei der U23 des 1. FC Köln
Es wird wieder enger

Lotte -

Die Tabellenspitze in der Regionalliga West ist wieder näher zusammengerückt. 1:1-Unentschieden trennte sich am Samstag SF Lotte von der U 21 des 1. FC Köln. Währenddessen behielt Borussia Mönchengladbach II mit 3:1 gegen VfL Bochum II die Oberhand und hat nur noch zwei Zähler Rückstand auf die Sportfreunde. Auch Eintracht Trier machte durch den 1:0-Erfolg beim FSV Mainz 05 II Boden gut.

Sonntag, 04.03.2012, 12:03 Uhr

1:1-Unentschieden der Sportfreunde bei der U23 des 1. FC Köln : Es wird wieder enger
Musste am Samstag in Köln erstmals als Torwart im Lotter Trikot hinter sich greifen: David Buchholz (links). Foto: Mrugalla, Manfred

Die Jungprofis des 1. FC Köln gehören ohne Frage zu den besten deutschen Bundesliga-Amateur-Teams. Da ist es nicht so einfach zu gewinnen. Dennoch war am Samstag mehr drin für die Mannen von Trainer Maik Walpurgis , die ihre Angriffe aber nicht konsequent genug zu Ende spielten. Um ein Haar hätte die Partie dennoch einen ähnlichen Verlauf genommen wie vor einer Woche gegen Mainz 05 , als die Sportfreunde in der Nachspielzeit das entscheidende 1:0 markierten. Fabian Liesenfeld und Andre Wiwerink hatten den Siegtreffer auf dem Kopf, beziehungsweise dem Fuß, aber ohne Erfolg. „wir hätten den sieg sicherlich verdient gehabt, haben aber leide unsere Chancen nicht genutzt“, merkte Walpurgis an.

Zahlreiche Spieler waren im Vorfeld der Partie krank oder angeschlagen und konnten kaum trainieren. Doch lediglich Michael Hohnstedt musste wegen einer Zerrung tatsächlich passen. Seinen Part links in der Viererkette nahm Sebastian Zinke ein. Neu in die Startformation rückte dafür Oliver Zech, so dass die Sportfreunde im 4:2:3:1 begannen.

Sie hatten zunächst ihre Probleme. Die Hausherren wirkten bissiger und zielstrebig und durften in der sechsten Minute bereits jubeln. Kacper Przybylko wurde in Szene gesetzt und traf zum 1:0. Damit musste sich SFL-Schlussmann David Buchholz nach drei „Zu-Null-Siegen“ erstmals im Lotter Trikot geschlagen geben. Dieser Treffer sorgte für einen weiteren Tiefschlag. Das taktische Konzept war über den Haufen geworfen. Die Gäste benötigten einige Zeit, um sich wieder zu finden. Erst in der 37. Minute verzeichnete Aleksandar Kotuljac die erste Chance. Sein Drehschuss war aber eine sichere Beute für Kölns Keeper Horn. Kurz vor dem Pausenpfiff stand der Lotter Neuzugang wieder im Blickpunkt, doch traf er das Leder nicht genau.

In der Halbzeit appellierte Walpurgis eindringlich an seine Jungs, die Ruhe zu bewahren und die eingeschlagene Linie fortzuführen. Die schienen die Worte ihres Trainers zu beherzigen und sorgten gleich für mehr Druck. Nach einer guten Stunde schließlich wurden die Mühen belohnt. Nach einem herrlichen Pass von Zech startete Christian Schlösser durch, ließ einen Gegner stehen und traf zum 1:1. Ausgerechnet in seiner Heimatstadt durfte er sich als Torschütze feiern lassen.

Fortan waren die Gäste tonangebend und waren dem Sieg nahe. Vor allem in der 90. Minute bei einem Kopfball von Liesenfeld und eine Minute später durch Wiwerink. Doch es sollte nicht sein.

1. FC Köln: Horn – Vaaßen, Schwellenbach, Bisanovic, Spinrath – Akbari (68. Hörning), Hector, Karadeniz (79. Schulte), Schwarz – Przybylko, Thelen (86. Aosmann)

SF Lotte: Buchholz – Evers, Czyszczon (74. Liesenfeld), Wiwerink, Zinke – Zech, Gorschlüter – Loose (74. Hess), Schlösser (85. Assauer), Lorenz – Kotuljac

Tore: 1:0: Przybylko (6.), 1:1 Schlösser (61.). - Schiedsrichter: Tobias Fritsch (Bruchsal). - Gelbe Karten: Schwellenbach – Evers. – Zuschauer: 550.

Trainerstimmen:

Maik Walpurgis: „Das Ergebnis spiegelt durchaus die Kraftverhältnisse der beiden Teams wieder. Wir haben viel für das Spiel getan. Doch das frühe Tor hat unsere konzept über den Haufen geworfen. Fortan rannten wir dem Spiel hinterher. Das hatten wir uns sicher anders vorgestellt. Dennoch hätten wir durch Kotuljac schon vor der Pause ausgleichen können. Das machte dann Christian sChlösser. Kurz vor Schluss müssen wir dann eigentlich das Tor machen, wenn Liesenfeld den Kopfball besser gedrückt bekommt. Der Sieg wäre verdient gewesen, nur dafür muss man auch die nötigen Tore erzielen.“

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