Fußball in der Bezirksliga
Späte Wettringer Glücksgefühle

Wettringen -

Mit einem 3:1 (1:0)-Heimsieg gegen Wacker Mecklenbeck hat sich Bezirksligist Vorwärts Wet­tringen aus der Winterpause zurückgemeldet. Allerdings machte die Elf von Trainer Manfred Köning den Erfolg erst in der Nachspielzeit perfekt, als Tobias Fremming und Lukas Göers mit ihren Treffern für den zehnten Saisonsieg der Blau-Weißen sorgten.

Sonntag, 18.03.2012, 20:03 Uhr

Fußball in der Bezirksliga : Späte Wettringer Glücksgefühle
Die beiden Wettringer Helden: Tobias Fremming (l.) und Lukas Göers bejubeln den späten Treffer zum 2:1. Foto: Weiß

In der ersten Halbzeit knüpften die Hausherren zunächst an ihre guten Leistungen aus der Vorbereitung an. Zielstrebig und über wenige Stationen näherten sie sich dem Wacker-Tor. Nach einer Viertelstunde ging der FC Vorwärts dann auch in Führung. Torschütze war Lars Ehling, der mit einem Schuss von der Strafraumgrenze erfolgreich war. Dabei machte Mecklenbecks Keeper Lukas Hendricks keine glückliche Figur.

Wenig später hätte Gerold Laschke das Ergebnis zwingend auf 2:0 stellen müssen, doch der Angreifer brachte es fertig, den Ball aus sieben Metern über das leere Tor zu knallen. „Wenn wir da nachgelegt hätten, hätte uns das noch mehr Sicherheit gegeben“, meinte Köning nach der Partie.

So aber musste sich der Übungsleiter mit der knappen Pausenführung begnügen, die nach dem Wiederbeginn immer mehr ins Wackeln geriet. Das lag daran, dass die Wettringer nicht mehr so strukturiert agierten und mehr und mehr die Kontrolle verloren. Mecklenbeck hingegen entwickelte seinerseits mehr Zug zum Tor. In erster Linie auch deswegen, weil Wacker-Coach Bodo Gadomski zur Pause seinen eigentlichen Paradesturm mit Bernd Wilpsbäumer und Zico Hesse eingewechselt hatte.

Unstrittig war daher, dass der Ausgleich verdient war. Diskutabel jedoch war die Elfmeterentscheidung von Schiedsrichter Ulrich Wessel aus Ladbergen , der nach einem Zweikampf zwischen Vorwärts-Verteidiger Sven Kronfeld und Philipp Schäper auf den Punkt zeigte. Marius Schulz war der Vollstrecker (70.).

Mit dem einen Punkt konnte sich Köning nicht anfreunden und löste seine Viererkette auf. Kronfeld ging ins linke Mittelfeld, Timo Knöpper hinter die Spitzen. Könings Risikobereitschaft zahlte sich in der Nachspielzeit aus, als Tobias Fremming im Anschluss an einen Einwurf das 2:1 erzielte. „Ich stehe zwar weit weg, bin aber der Meinung, dass wir den Einwurf hätten bekommen müssen“, haderte Gadomski. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Lukas Göers, als die Gäste im Begriff waren, alles nach vorne zu schmeißen. Der A-Jugendliche war mit einem Schuss aus 30 Metern über den aufgerückten Hendricks erfolgreich.

Während Gadomski anschließend von einem typischen „Remis-Spiel“ sprach, stufte sein Gegenüber den Sieg als „nicht unverdient“ ein. „Die erste Halbzeit ging klar an uns, die zweite war ausgeglichen. In der Schlussphase haben wir das Glück erzwungen“, so Köning.

Vorwärts Wettringen: To. Knöpper – Zurich, Ratering, Wiens, Röwert (65. Kronfeld) – Fremming, A. Witthake, T. Artmann, Ti. Knöpper – L. Ehling, Laschke (76. Göers).

Tore: 1:0 L. Ehling (15., Vorarbeit T. Artmann), 1:1 Schulz (70., Foulelfmeter), 2:1 Fremming (90. + 3, Vorarbeit L. Ehling), 3:1 Göers (90. + 4).

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