Kreisliga A: Spitzenspiel in Lengerich
Preußen bitten SWE zum Tanz

Tecklenburger Land -

Zur Winterpause waren beide Mannschaften nahezu gleichauf und verfolgten gemeinsam das Ziel, im Kampf um die Meisterschaft ein Wörtchen mitzureden, mittlerweile haben sich die Wege beider deutlich getrennt. Während Preußen Lengerich eine beeindruckende Erfolgsserie hingelegt hat und voll im Titelrennen steht, hat Schwarz-Weiß Esch enttäuschende Wochen hinter sich. Am Sonntagnachmittag ab 15 Uhr empfangen die Preußen die Fremann-Elf zum Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A.

Freitag, 27.04.2012, 18:04 Uhr

Kreisliga A: Spitzenspiel in Lengerich : Preußen bitten SWE zum Tanz
Für Preußen Lengerich, mit Reinhold Homm am Ball, gegen SW Esch und den VfL Ladbergen (blaue Trikots) gegen GW Steinbeck stehen am Wochenende schwere Aufgaben auf dem Programm. Foto: Uwe Wolter

Auch alle weiteren Begegnungen des 23. Spieltages werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

Preußen Lengerich -

SW Esch

14 Zähler hat Lengerich als Tabellenzweiter derzeit mehr auf dem Konto als der Fünfte aus Püsselbüren, der Rückstand auf Spitzenreiter Saerbeck ist auf ein mageres Pünktchen zusammengeschmolzen. Spieler, Verantwortliche und auch Trainer Kai Kapitza glauben ganz fest an den direkten Wiederaufstieg. „Wir können es wieder aus eigener Kraft schaffen, wollen Meisterschaft und Pokal nach Lengerich holen“, zeigt sich Kapitza angriffslustig. Im Vergleich zur Hinrunde sind die Preußen nicht wiederzuerkennen, marschieren bislang förmlich durch die Rückrunde. Coach Kapitza weiß genau woran es liegt: „Ich musste die Mannschaft erst einmal kennenlernen und für jeden Spieler die richtige Position finden. Außerdem sind wir jetzt richtig fit.“ Zudem kann er seit Wochen auf dieselbe Stammformation bauen. „Fleige und Kara sind vorne zwei absolute Garanten, im Mittelfeld die überragende Achse Bünemann und Cirkovic, hinten halten Scheveman und Höwing alles dicht“, genießt Kapitza die Auftritte seiner Elf Woche für Woche. Auch morgen hat er personell wieder die Qual der Wahl, wird aber nichts ändern. „Es läuft im Moment, warum sollte ich etwas ändern“, sieht er keinen Grund zu rotieren. Gegen Esch sei es morgen entscheidend Stefan Brink auszuschalten, „dann haben wir 30 Prozent im Griff (Kapitza). Bei den Gästen läuft es derzeit überhaupt nicht rund, zu allem Überfluss fehlen Trainer Andreas Fremann in Lengerich neben den Langzeitverletzten mit Stephan Meyer und Thorsten Menger auch noch beide Keeper. „Wir wollen uns so teuer wir möglich verkaufen, aber mit einem Punktgewinn rechnet so wirklich keiner“, ist Fremann ehrlich. Zuletzt gegen Bevergern sei es defensiv wieder etwas besser gewesen, „dafür hatten wir eine ganz schwache Chancenauswertung“ (Fremann).

Stella Bevergern –

Falke Saerbeck

„Wir können gegen Saerbeck nur gewinnen und werden uns keineswegs verstecken“, will Stella-Trainer Bruno Graw dem Tabellenführer ein Beinchen stellen. Personell ist die Situation dabei gegenüber der Vorwoche unverändert, einige angeschlagene Akteure sollte bis Sonntag wieder fit sein.

VfL Ladbergen –

Grün-Weiß Steinbeck

Erneut müssen die Ladberger zahlreiche Stammkräfte ersetzen, dennoch nimmt Trainer Karsten Ferlemann seine Elf in die Pflicht: „Aufgrund der letzten Ergebnisse müssen wir gewinnen, sonst rutschen wir da unten noch einmal richtig tief rein.“ Ähnlich sieht es GW-Interimscoach Thomas Reuter: „Wir müssen gewinnen und werden auch entsprechend auftreten“, kündigt Reuter eine offensive Ausrichtung an. Personell hat der Aufsteiger keine Probleme, alle Mann sind einsatzbereit.

Cheruskia Laggenbeck –

SC Hörstel

Die Anzahl der Ausfälle im Cheruskia-Lager wächst weiter an, auch Lars Bosse muss morgen zusehen. „Wir treten mit unserem allerletzten Aufgebot an, trotzdem wollen wir irgendwie gewinnen“, sagt SVC-Coach Heiko Becker. Jeder müsse gegen Hörstel an seine absolute Grenze gehen, „es wird eminent schwer“ (Becker). Auch aufgrund der Laggenbecker Ausfälle rechnet sich Hörstels Coach Bruno Kitroschat einiges aus: „Wir haben eine realistische Chance und sind richtig gut drauf, außerdem haben wir aus dem Hinspiel einige gutzumachen.“ Verzichten müssen die Gäste auf Sebastian Hagemann, Sebastian Schürmann und Jan Rosetti, „trotzdem habe ich noch 16 fitte Leute“; sieht Kitroschat darin kein Problem.

TuS Recke –

Westfalia Westerkappeln

Für Reckes Keeper Thorsten Hothnaier ist die Saison vorzeitig beendet, ansonsten kann Coach Michael Stelthove aus dem Vollens schöpfen. „Für Westerkappeln ist es eine der letzten Chancen, aber wir werden weiter Vollgas geben und wollen natürlich gewinnen“, sagt Stelthove. Sein Gegenüber Jens Hollmann ist derzeit nicht zu beneiden. „Was die Jungs investieren ist aller Ehren Wert, aber jetzt muss einfach Zählbares her. Wir haben die Qualität, da bin ich mir sicher“, glaubt Hollmann weiter fest an den Klassenerhalt. In Recke fehlt ihm Sven Rieger (Handbruch).

Arminia Ibbenbüren 2 –

Schwarz-Weiß Lienen

Mit Lienen kommt ein echter Angstgegner der DJK-Reserve nach Schierloh, 0:4, 0:5 und 2:5 lauteten die vergangenen drei Resultate. „Wir sind nie an die rangekommen, da müssen wir uns was einfallen lassen“, erwartet Trainer Holger Althaus Schwerstarbeit. Noch offen sind die Einsätze von Jan Bollacke und Christian Krück, Hubertus Ahmann fehlt sicher.

Eintracht Mettingen –

SV Dickenberg

Gegen Dreierwalde zuletzt bemängelte Eintracht-Coach Ralf Scholz die fehlende Laufbereitschaft seiner Schützlinge, „nur Fußball spielen reicht in der Kreisliga A nicht“, so Scholz. Morgen zählt für ihn nur ein Dreier, „wir müssen gegen Dickenberg gewinnen“. SVD-Coach Martin Schmidt gehen langsam die Spieler aus. Im Winter trennte sich das Schlusslicht von sieben Akteuren, weitere Vier sind nun verletzt. „Wir laufen auf dem Zahnfleisch und müssen jede Woche an unsere Grenzen gehen, um mithalten zu können“, beschreibt er die derzeitige Situation.

SC Halen –

Brukteria Dreierwalde

„Wenn alle begriffen haben worum es geht, muss man in Halen bestehen können“, hofft Gästecoach Horst Hillebrand auf einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Verzichten muss er dabei auf Oliver Tetenborg und Thorben Robin, der Einsatz von Hilko Uden entscheidet sich kurzfristig. Entscheidend sei nach Ansichts Hillebrands den Kampf anzunehmen, „denn Halen ist sehr gallig und bissig“ (Hillebrand).

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