A-Liga Ahaus: FC Epe erwartet die SG Gronau
Derby in den Bülten

Gronau-Epe -

Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit. Doch Sascha Bajorath betont es nochmals: „Ich erwarte absolute Leidenschaft von meiner Mannschaft. Wir müssen zeigen, dass wir gewinnen wollen.“ A-Ligist FC Epe erwartet am heutigen Freitag zum vorgezogenen Derby den Lokalrivalen SG Gronau. Anpfiff in den Bülten ist um 19 Uhr.

Freitag, 11.05.2012, 04:05 Uhr

A-Liga Ahaus: FC Epe erwartet die SG Gronau : Derby in den Bülten
Im Hinspiel konnte sich der FC Epe nicht durchsetzen, hatte fast keine Torchance. Heute erwartet Trainer Sascha Bajorath aber drei Punkte. Foto: nre

Das Team des Gastgebers steht in der Pflicht. Das Hinspiel wurde nach miserabler Leistung 0:1 verloren, noch schwerer wiegt aber die Bilanz der Rückrunde. Mit nur fünf Punkten aus neun Begegnungen nimmt der FC Epe den vorletzten Rang ein.

Bajorath warnt deshalb: „Wir müssen gewinnen, um nicht plötzlich noch in den Abstiegsstrudel gerissen zu werden.“ Ein Sechs-Punkte-Polster auf den Drittletzten (SF Graes), der nach heutigem Stand in die Relegation muss, sei nicht beruhigend. In diesem Zusammenhang nennt Bajorath die SG Gronau als Beispiel dafür, „wie schnell eine Mannschaft da unten rauskommen kann“.

So lässt Bajorath keine Zweifel aufkommen: „Wenn das Spiel abgepfiffen wird, wollen wir 33 Punkte auf unserem Konto haben.“ Will heißen, der FCE , der zuletzt drei Mal in Folge nicht verloren hat, setzt auf Sieg.

Die Schwarz-Weißen aus dem Gronauer Spechtholtshook werden aber in den Bülten kaum vor Ehrfurcht erstarren. Mit drei Siegen in Serie (das gab es seit über zwei Jahren nicht) hat sich die Mannschaft von Trainer Ralf Cordes vom letzten Platz auf Rang zwölf katapultiert. „Wir sind noch lange nicht im Ziel“, weiß Cordes, „wir haben aber Punkte und viel Selbstvertrauen gewonnen.“

Der SG-Coach sieht auch keinen Grund, warum die so lange erhoffte Erfolgsserie jetzt enden sollte: „Wenn wir die Leistung aus dem Hinspiel wiederholen, wenn wir wieder diese taktische Disziplin abrufen, wenn wir die Räume eng machen und dem FC Epe den Spaß am Spiel nehmen, ist für uns alles möglich.“

Dabei setzt Cordes auf eine sehr gute Defensive, auf die – abgesehen von zwei Spielen – in der Rückrunde immer Verlass war.

Ausgerechnet gegen diese gute Hintermannschaft will der FC Epe seine Abschlussschwäche vergessen machen. Erst neun Treffer haben die Bajorath-Schützlinge im zweiten Saisonteil erzielt. „Es mangelt ja nicht an Chancen, aber wir müssen effektiver werden. Und wir müssen zusehen, dass wir uns nicht wieder in der Schlussphase die Punkte abnehmen lassen“, fordert Bajorath. Ersetzen muss er Jan-Bernd Hilbring, Thomas und Christian Kottig sowie Timo Kramer . Zur Verfügung steht aber Daniel Alfert, der am Wahlsonntag dem FCE gefehlt hätte.

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