Hoffnung trotz Niederlage
TuS Hiltrup unterliegt Delbrück nach starker kämpferischer Leistung mit 2:3

Münster -

„Unsere schlechte Situation hat sich nach diesem Spiel nicht weiter verschlechtert“, zog Hiltrups Trainer Ralf Lütkemeyer nach der 2:3-Niederlage gegen den Delbrücker SC Bilanz. Es bleibt bei drei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer, weil Konkurrent Spexard die Vorlage Hiltrups nicht nutzen konnte und mit 0:4 verlor. Gegen Delbrück gab es nach vielen Fehlern in der Defensive und einem 0:3-Rückstand eine Aufholjagd, die zwar nicht mit Punkten, wohl aber mit Selbstbewusstsein belohnt wurde. „Nach dem 0:3 waren wir klinisch tot und haben trotzdem nicht aufgegeben. Wenn wir so weitermachen, kann es am Ende reichen“, so Lütkemeyer.

Sonntag, 20.05.2012, 20:15 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 20.05.2012, 20:15 Uhr
Hoffnung trotz Niederlage : TuS Hiltrup unterliegt Delbrück nach starker kämpferischer Leistung mit 2:3
Hiltrups Diogo Castro stellt sich im Kopfballduell gleich zwei Gegnern aus Delbrück. Foto: Peter Leßmann

Denkbar schlecht waren die Gastgeber in das Spiel gegangen. Schon nach acht Minuten klingelte es im Hiltruper Tor: Gästekapitän Fulland erzielte das 1:0. Sichtlich verunsichert leistete sich der TuS viele Fehlpässe und lud Delbrück immer wieder ein. So auch in der 39. Spielminute, als Christoph Lübke den Ball klären wollte, das Leder aber vor den Füßen von Kuhn landete. Der ließ sich nicht zweimal bitten und überwand Lueke zum 0:2. Bis zu dem Zeitpunkt kamen die Hausherren nur ein Mal nach einer Ecke gefährlich vor das gegnerische Tor. Nach der Halbzeit änderte sich nichts. In der 47. Minute scheiterten die Gäste noch am Pfosten, fünf Minuten später rutschte ein Eckball durch den gesamten Strafraum und Heinrich hatte wenig Mühe, das Leder über die Linie zu drücken. Lütkemeyer stellte auf eine Dreierkette um, die Aktionen nach vorne mussten zwingender werden. Die offensivere Variante zahlte sich aus: Kockmann gelang nach einer Ecke per Kopfball das 1:3 (61. Minute). Anschließend spielte und kämpfte der TuS so, wie man es von Anfang an erwartet hatte. Mit viel Leidenschaft warfen die Gastgeber nun alles nach vorne. Lütkemeyer brachte mit Weber einen weiteren Stürmer, der in der Schlussphase vor allem mit seinen Standards für Gefahr sorgte. Hoeveler schoss scharf aus spitzem Winkel, scheiterte aber am Gästetorwart. In der 78. Minute dann der Anschlusstreffer durch Kapitän Herdin. Der TuS rannte bis zum Schlusspfiff an, blieb am Ende aber glücklos. Im Hinblick auf die restlichen Partien zeigte sich Lütkemeyer, halb im Scherz, dennoch zuversichtlich: „Wir haben noch zwei Spiele. Da holen wir sechs Punkte und schießen acht Tore.“ Hiltrup : Lueke – Hoeveler, Gieseler, Ziegner, Lübke (63. Günner) – Bothen, Castro, Kniesel (70. Weber), Herdin – Velling, Kockmann.

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