Kreisliga A Ahaus: SG Gronau trifft auf Alstätte
Gefahr von oben

Gronau/AHaus -

Als sei die Saison nicht schon holprig und schwer genug verlaufen. Auf einmal müssen die Fußballer von SG Gronau bei ihrer Mission Klassenerhalt auch noch die Spiele des Bezirksligisten ASV Ellewick im Blick haben. Gefahr droht also auch von oben, nicht nur von unten, wo die SG-Verfolger punkten wollen.

Samstag, 19.05.2012, 06:00 Uhr

Kreisliga A Ahaus: SG Gronau trifft auf Alstätte : Gefahr von oben
Wer behält morgen im Spechtholtshook den Überblick: SG Gronau oder der VfB Alstätte? Foto: aho

Als im Hinspiel im Stadion am Bahnhof der Schlusspfiff ertönt war, meinte Ralf Cordes : „Heute müssen wir traurig sein.“ Denn die SGler verschenkten beim 2:2 zwei Punkte, lagen mit bisher zwölf Zählern auf Rang zehn. Dass den Gronauern eine noch derart schwere Saison bevorstehen würde, damit rechnete zu diesem Zeitpunkt sicherlich niemand. Heute, vor dem morgigen Rückspiel in der A-Liga gegen den VfB Alstätte (Anpfiff: 15 Uhr), weiß das jeder.

In der vergangenen Woche in den Bülten war Ralf Cordes dann wohl eher stocksauer, als einfach nur traurig: Denn obwohl seine Mannschaft beim FC Epe nach einem 0:2 Moral zeigte und zwischenzeitlich ausglich, kassierte sie prompt wieder den 2:3-Denkzettel.

Zu allem Überfluss droht jetzt sogar noch Gefahr aus der Bezirksliga , wo sich der ASV Ellewick im freien Fall befindet und droht, zumindest auf Rang elf, im schlimmsten Fall sogar auf Platz zwölf durchgereicht zu werden. Was das bedeutet, kann sich jeder im Lager der Schwarz-Weißen mittlerweile ausrechnen. Sie kennen die Ausgangslage, wissen, was ihrer Mannschaft blühen kann – und mittlerweile auch, dass es ganz hart kommen könnte und Platz zwölf erst eine endgültige Rettung bedeuten würde.

Ganz aus den Augen verlieren sollte der FC Epe die hinteren Plätze aber auch nicht. Sicher ist noch rein gar nichts in dieser nicht nur wegen der Spielklassenstrukturreform kuriosen Saison. Bei der Reserve von Eintracht Ahaus morgen ab 15 Uhr hatten sich die Blau-Weißen sicher auf ein Wiedersehen mit Torjäger Daniel Gerstenberger gefreut. Daraus wird wegen seiner Roten Karte beim TSV Ahaus nichts. Zumindest Gerstenberger wird seinen alten Kameraden bestenfalls nach dem Schlusspfiff im Vereinsheim einen einschenken, nicht aber auf dem Feld.

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