SF Lotte kämpft an zwei Fronten / Wiwerink wechselt nach Wuppertal
Personalplanungen liegen auf Eis

Lotte -

Zwischen den Stühlen hängen derzeit die Sportfreunde Lotte. Noch wissen sie nicht, ob sie in der neuen Saison in der Regionalliga oder der 3. Liga um Punkte kämpfen werden. Lotte hofft, dass aufgrund der wahrscheinlichen Spielmanipulation in der Partie zwischen RW Essen und Borussia Dortmund II ein Aufstieg am „grünen Tisch“ möglich ist, noch aber gibt es keine Gewissheit. Die aber benötigt der Club für die weiteren Personalplanungen. Die liegen offiziell auf Eis.

Mittwoch, 30.05.2012, 21:10 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 30.05.2012, 21:10 Uhr
SF Lotte kämpft an zwei Fronten / Wiwerink wechselt nach Wuppertal : Personalplanungen liegen auf Eis
Soll zurückkommen: Tobias Willers. Foto: Mrugalla

Zwischen allen Stühlen hängen derzeit die Sportfreunde Lotte . Noch wissen sie nicht, ob sie in der neuen Saison in der Regionalliga oder der 3. Liga um Punkte kämpfen werden. Lotte hofft, dass aufgrund der wahrscheinlichen Spielmanipulation in der Partie zwischen RW Essen und Borussia Dortmund II (siehe nebenstehenden Bericht) ein Aufstieg am „grünen Tisch“ möglich ist, noch aber gibt es keine Gewissheit. Die aber benötigt der Club für die weiteren Personalplanungen . Die liegen offiziell auf Eis. Hinter den Kulissen basteln die Sportfreunde allerdings eifrig an der neuen Mannschaft, sie kämpfen dabei aber an zwei Fronten.

26 Spieler umfasst der Kader aktuell. Nur sechs Spieler besitzen einen Vertrag bis 2013. Bei allen anderen läuft der Kontrakt zum 30. Juni 2012 aus. Mit ihnen muss neu verhandelt werden. Dabei spielt auch die Ligazugehörigkeit eine Rolle.

Seit gestern steht fest, dass der Club nach Marc Lorenz (Arminia Bielefeld) und Christian Schlösser (Viktoria Köln) einen weiteren Stammspieler verlieren wird. André Wiwerink wechselt zum Ligakonkurrenten Wuppertaler SV. Dort hat er bereits von 2005 bis 2008 gespielt und gestern einen Vertrag für drei Jahre plus Option und einem Anschlussvertrag für eine berufliche Laufbahn im unternehmen des WSV-Präsidenten unterschrieben. „Mein Entschluss richtet sich nicht gegen Lotte“, sagt der 31-jährige Innenverteidiger. „Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Aber das Gesamtpaket passt einfach. So habe ich für mich Planungssicherheit.“

Mit den nachverpflichteten Torhütern Stephan Tantow und Andre Maczkowiak, dem Langzeitverletzten Leo Baal und dem im Winter aus Wuppertal geholten Jerome Assauer sind vier weitere Abgänge wahrscheinlich. Offen ist die Situation bei Sergej Neubauer, Simon Engelmann, Martin Hess, Sebastian Zinke und auch Oliver Zech. Der besitzt zwar einen Vertrag bis 2013, dennoch dürften sich die Wege wohl wieder trennen.

Einen Neuzugang haben die Sportfreunde bisher nicht vorgestellt. Gearbeitet wird aber eifrig an einer Rückholaktion von Tobias Willers und Timo Kunert. Beide wechselten vor einem Jahr zum Drittligisten RW Oberhausen, erhalten dort nach dem Abstieg aber keinen neuen Vertrag. Dabei hat gerade Willers die Anforderungen erfüllt. Er war sogar notenbester Feldspieler. Er könnte in jedem Fall die Lücke stopfen, die Andre Wiwerink in der Innenverteidigern hinterlässt. In Kontakt steht Lotte auch mit Innenverteidiger Daniel Flottmann vom Wuppertaler SV.

Ob Trainer Maik Walpurgis, der für die 3. Liga einen Vertrag bis 2014 und für die Regionalliga bis 2013 besitzt, erneut mit einem 26er-Kader arbeiten will, lässt er offen. Es sollen aber in etwa so viele neue Spieler kommen wie den Verein verlassen. „Für die 3. Liga müssen wir uns ohnehin in der Breite besser aufstellen. Da haben wir mehr Spiele und müssen die Kräfte besser einteilen.“ Da Walpurgis vom Aufstieg ausgeht, hat er den Trainingsstart für den 14. Juni festgelegt. Saisonstart in der 3. Liga ist am 22. Juli.

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