Wettringen verliert zu Hause gegen Gelmer
An den Oldies lag‘s nicht

Wettringen -

Für die einen, die Wettringer, war es ein verlorenes Spiel ohne große Aussagekraft, weil etliche Akteure an die eigene Reserve ausgeliehen waren. Für die anderen, die Gäste aus Gelmer, war es hingegen ein immens wichtiger Sieg im Abstiegskampf. Bei Gelmers Coach Holger Nischk war die Freude über den 3:0 (0:0)-Sieg seiner Mannen förmlich greifbar: „Das waren Big Points heute. In der Form steigt Grün-Weiß Gelmer nicht ab. Natürlich haben Wettringen Leute gefehlt, aber hier muss man erstmal gewinnen.“

Sonntag, 20.05.2012, 21:05 Uhr

Wettringen verliert zu Hause gegen Gelmer : An den Oldies lag‘s nicht
Wettringens Abwehrmann Florian Röwert wird hier bei einem seiner Ausflüge nach vorne von Gelmers Andre Fechtel gestoppt. Wie in dieser Szene hatten die Gäste aus Gelmer das bessere Ende für sich. Foto: Peter Schmitz

Wettringens Coach Manfred Köning musste im Vergleich zum Sieg gegen Lotte 2 auf etlichen Positionen umstellen. In die Startelf schafften es so Christian Hölters und Stefan Tönissen, im weiteren Spielverlauf wurden Mario Högemann und Simon Hüwe eingewechselt. Alle vier schnüren normalerweise für die Alten Herren von Vorwärts Wet­t­ringen die Schuhe und verdienten sich nach der Partie ein Sonderlob von Köning: „Sie haben ihre Sache wirklich gut gemacht.“ Das wurde vor allem an der Leistung von Hölters im Tor deutlich. Er sorgte dafür, dass Wettringen nach einem offen gestalteten ersten Durchgang ohne Gegentor in die Kabine ging. Dass Vorwärts darüber hinaus nach 45 Minuten auch ohne erzielten Treffer dastand, lag zum einen am fehlenden Abschlussglück. Und zum anderen an Gelmers Schlussmann Tim Pieper. Dieser fischte in der 37. Minute einen gut platzierten Schuss von Gerold Laschke aus dem Giebel. Der Stürmer hatte zuvor ein 60-Meter-Solo hingelegt, doch die Krönung blieb ihm versagt. Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist ebenfalls schnell erzählt. Wettringen bemüht, aber mit zu vielen Ballverlusten. Gelmer konsequent und effizient im Ausnutzen von Fehlern. Vor dem 0:1 verlor Florian Röwert vorne den Ball. Gelmers Wellermann sagte „Danke“ in Form eines Sonntagsschusses aus gut 30 Metern (57.). Dem 0:2 ging ebenfalls ein Ballverlust voraus, diesmal vollstreckte Robert Marxen (66.). Zur Beruhigung des Trainers legte Gelmer noch einmal nach: Per Hinterkopf stellte Lars Zymner den 3:0-Endstand her (84.). „Wir haben zu oft zu kompliziert gespielt. Gelmer hat clever dagegen gehalten und verdient gewonnen“, lautete die nüchterne Analyse von Vorwärts-Coach Köning. Vorwärts: Hölters – Röwert (68. Feldkamp), Th. Artmann, Ratering, Zurich – Kronfeld, A. Witthake, Tönnissen (68. Hüwe), Fremming – Brebaum (80. Högemann), Laschke. – Tore: 0:1 Wellermann (57.), 0:2 Marxen (66.), 0:3 Zymner (84.).

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