„Die Wegstrecke wird kürzer“
SG gegen Tabellenzweiten Union Wessum zum Siegen verdammt

Gronau -

Noch ist die Meisterfrage in der Kreisliga A nicht entschieden. Die SG Gronau könnte aber dafür sorgen, dass sie morgen (fast) endgültig beantwortet wird. Und zwar zugunsten des TuS Wüllen, sollten die Schwarz-Weißen ihr Heimspiel im Rahmen des 28. Spieltags gegen den Zweiten Union Wessum im Specht­holtshook gewinnen.

Samstag, 02.06.2012, 13:06 Uhr

„Die Wegstrecke wird kürzer“ : SG gegen Tabellenzweiten Union Wessum zum Siegen verdammt
Volle Kraft voraus: Nicht nur auf eine starke Torwartleistung von Philipp Gröber wird es ankommen. Foto: aho

Doch natürlich wollen die SGler die Punkte vornehmlich aus eigenem Interesse holen, damit der Abstieg verhindert werden kann. „Die Wegstrecke wird kürzer, wir dürfen uns keine Fehler mehr erlauben“, ist sich Trainer Ralf Cordes trotzdem sicher, dass „wir auch gegen den Zweiten siegen können“. Denn die Vorstellungen, die Gronau zuletzt an den Tag legte, waren gut. Alleine die Ergebnisse waren es nicht. „Mit einem Punkt kommen wir nicht weiter“, muss Cordes mit seiner Mannschaft morgen ab 15 Uhr alles auf eine Karte setzen. Zumal zwei Konkurrenten im Abstiegskampf auch noch direkt aufeinandertreffen: Im Kellerduell empfängt Eintracht Stadtlohn als Letzter den Vorletzten vom TSV Ahaus. Wie man die Kurve kriegt, hat der FC Epe in den vergangenen Wochen eindrucksvoll bewiesen. Sechs Spielen sind die Blau-Weißen nun schon ungeschlagen, die letzten drei Begegnungen haben sie allesamt gewonnen. Ausgerechnet das eher schmeichelhafte 3:2 im Derby gegen die abstiegsbedrohte Spielgemeinschaft war der Knackpunkt. „Seitdem läuft vieles einfach besser, weil wir uns eine Menge Selbstvertrauen zurückgeholt haben“, glaubt auch Spielertrainer Christian Kottig . Nach dem überlegen geführten Match gegen den SC Südlohn , das 4:1 gewonnen wurde, reisen die Eperaner nun morgen nach Ammeloe, wo eine völlig druckfreie Partie auf sie wartet. Denn wie die Hausherren befindet sich auch der FCE jenseits von Gut und Böse. Druck verspürt der VfB Alstätte schon lange nicht mehr. Nach oben geht schon seit Wochen nichts mehr, in so manchem Match war das dann auch während der 90 Minuten zu merken. Wenn es überhaupt noch ein Saisonziel geben kann, dann dieses: den Tabellenvierten aus Oeding noch einzuholen. Die Spieler von Vito Taurino reisen morgen zum direkten Tabellennachbarn nach Südlohn, der sechs Punkte hinter dem VfB liegt.

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