Zuschauer überzeugen Gespann
Schiris bemerkten Fehler einfach nicht

Burgsteinfurt -

Noch weiß niemand beim SV Burgsteinfurt, wie es weitergeht nach dem formal verlorenen Abstiegsrelegationsspiel gegen den SC Bad Salzuflen. Was direkt nach dem Elfmeterschießen passiert ist, ist aber klar.

Montag, 25.06.2012, 20:06 Uhr

Zuschauer überzeugen Gespann : Schiris bemerkten Fehler einfach nicht
Die Burgsteinfurter hatten viel Diskussionsbedarf. Zumindest zum Schluss hatten sie die Fakten besser im Griff als die drei Unparteiischen. Foto: Vera Szybalski

Einige Burgsteinfurter Zuschauer und auch ein Vorstandsmitglied machten SVB-Kapitän und Torhüter Patrick Kapke darauf aufmerksam, dass noch ein Elfmeter fehlt. Dies teilte Kapke dem Schiedsrichtergespann Waldemar Stor , Marco Müller und Tim Schäpsmeier, die sich auf dem Weg in die Kabine befanden, auch umgehend mit.

Doch die Referees waren der Meinung, dass die Partie korrekt beendet worden war. Erst als noch Verantwortliche vom gastgebenden Verein Herzebrock hinzu kamen und die Unparteiischen darauf aufmerksam machten, dass tatsächlich noch ein Strafstoß nicht ausgeführt wurde, gestanden die Schiedsrichter ein, dass der Elfmeter noch ausgeführt werden muss.

Zu dem Zeitpunkt befanden sich bereits einige Stemmerter Spieler in der Kabine, während die Bad Salzuflener ausgelassen ihren Klassenerhalt feierten. Erst nach einiger Zeit bemerkten die Bäderstädter und auch alle Burgsteinfurter, dass das Spiel nicht korrekt zu Ende gebracht wurde.

Daraufhin rief Schiedsrichter Stor – nach eigener Aussage – den Relegationsspielleiter Hans-Dieter Schnippe an und der teilte mit, dass die Stemmerter, die sich geschlossen auf den Weg in die Kabine gemacht hatten, wieder rauskommen und weiterspielen müssten. Dies könnten sie allerdings unter Protest tun, Stor würde das in den Spielbericht eintragen. Sollten die Burgsteinfurter nicht wieder auf den Platz zurückkehren, sei der SVB definitiv abgestiegen, äußerte sich Stor.

Nach Absprachen zwischen Stemmert-Coach Helge Wolff, der Mannschaft und dem SVB-Vorsitzenden Rolf Tschorn kehrte das Team wieder auf den Platz zurück.

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