Gemeindeturnier in Senden
Mit einem langen Atem

Senden -

Ausrichter VfL Senden war bei dem Gemeindeturnier am Samstag zwei Mal spät erfolgreich und sicherte sich damit den Gesamtsieg.

Montag, 06.08.2012, 15:08 Uhr

Gemeindeturnier in Senden : Mit einem langen Atem
Dicke Luft vor dem Bösenseller Kasten: BW Ottmarsbocholt gewann am Samstag in Senden gegen den SVB mit 3:1. Foto: chh

Mit einem langen Atem zum Erfolg: Ausrichter VfL Senden war bei dem Gemeindeturnier am Samstag zwei Mal spät erfolgreich. Sowohl zum 1:1 gegen den SV Bösensell als auch zum 1:0 gegen BW Ottmarsbocholt traf das Team von Trainer Claus Fischer erst zwei Minuten vor Schluss. Das reichte dem Fußball-A-Kreisligisten zum Turniersieg bei dem Vorbereitungskick.

Die drei Partien dauerten jeweils 60 Minuten. Statt der sieben Seniorenteams wie im Vorjahr traten diesmal nur die ersten Mannschaften der drei Vereine an. „So war es kurz und knackig, das war besser“, fand Bösensells Trainer Lars Müller .

Im letzten Spiel brauchte der VfL gegen BWO einen Sieg. Beide Mannschaften gingen fair miteinander um, die großen Emotionen wie in der Liga gab es nicht. Beim VfL griff die neu einstudierte Viererkette meistens gut. Nur zwei Mal war die Abwehr nicht auf der Höhe, als Denis Hölscher und Julian Vollbracht freistehend vorbeizielten. Für den Gastgeber traf Patrik Froning nur den Pfosten. Zum Schluss hatte Senden mehr vom Spiel und erzwang das Siegtor, als Froning eine Flanke von Felix Stutenkemper auf Sebastian Schnetgöke ablegte, der zum goldenen Treffer einschob. „Wir haben verdient gewonnen, haben mehr für das Spiel gemacht“, äußerte sich VfL-Trainer Claus Fischer hinterher zufrieden, während Kollege Ralf Bülskämper gerne „früher den Sack zugemacht hätte“.

Als dritte Mannschaft nahm B-Ligist SV Bösensell teil. Nach dem glücklichen 1:1 gegen den VfL Senden setzte es gegen BW Ottmarsbocholt ein 1:3. In beiden Spielen war das Team aus dem Fußballkreis Münster klar unterlegen. „Für uns ging es hier um Schadensbegrenzung. Wir haben in den letzen Tagen viele Einheiten absolviert“, erklärte Trainer Lars Müller, der selbst mit auf dem Feld stand, weil viele seiner Spieler im Urlaub waren. Gegen den Ausrichter ging seine Mannschaft kurz vor Schluss durch den Ex-Sendener Mergim Zuka sogar in Führung, doch Patrik Froning gelang noch der späte Ausgleich. Im zweiten Spiel ließen die Kräfte immer mehr nach. Kai Becker egalisierte zwar mit einem Traumtor die frühe Führung des Ottmarsbocholters Daniel Beutel, doch Hannes Arnschink und Daniel Simon machten den Sieg des A-Ligisten perfekt. „Im Endeffekt war das eine gute Trainingseinheit mit ein wenig Prestige“, fasste Müller zusammen.

Auch die beiden anderen Trainer waren zufrieden. „Wir haben uns gut verkauft“, so Bülskämper. „Jetzt müssen wir noch etwas an unserer Feinabstimmung arbeiten und unsere Stammelf finden.“ Für Fischer war das Turnier ein guter Start: „Wir haben einige Sachen geändert, zum Beispiel spielen wir mit Viererkette. Dafür sind wir jetzt schon sehr weit.“ Nur in der Liga möchte er künftig gerne früher für die Entscheidung sorgen.

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