Interview mit Vito Taurino vom VfB Alstätte
„Wir werden nicht durchmarschieren“

Ahaus-Alstätte -

Zwei Siege, 5:0 Tore und Tabellenführer. Beim VfB Alstätte scheint die Sonne über dem Vereinsgelände am Bahnhof. Wieso, weshalb, warum? Der Spielertrainer steht Rede und Antwort.

Dienstag, 28.08.2012, 10:08 Uhr

Interview mit Vito Taurino vom VfB Alstätte : „Wir werden nicht durchmarschieren“
Im Vorwärtsgang: Vito Taurino und der VfB Alstätte haben Platz eins erstürmt. Foto: Angelika Hoof

Mit zwei Siegen startete der VfB Alstätte auch schon im letzten Jahr in die Kreisliga A. Dieses Mal allerdings blieb der Club vom Bahnhof dabei sogar ohne Gegentor. WN-Mitarbeiter Nils Reschke hakte bei Spielertrainer Vito Taurino nach.

Vito Taurino, haben Sie diese Auftaktsiege selbst ein wenig überrascht?

Vito Taurino: Das wäre vielleicht etwas übertrieben formuliert. Gefreut haben sie mich natürlich. Aber im letzten Jahr folgte auch im dritten Spiel die erste Niederlage. Wir sollten also gewarnt sein und nicht glauben, dass jetzt alles von ganz alleine läuft und wir einen Durchmarsch mit 30 Siegen starten. Dafür ist die Liga einfach zu ausgeglichen. Das haben schon jetzt die ersten Ergebnisse gezeigt.

Auffällig ist: Auf einmal steht auch die Abwehr. Woran liegt es?

Taurino: Natürlich haben wir viele junge Spieler im Kader, bei denen sich das Lehrgeld aus der vergangenen Saison mittlerweile auszahlt. Wir machen weniger Fehler. Und hinten haben wir jetzt Guido Albers stehen. Seine genialen Ideen fehlen dafür vielleicht manches Mal vorne, dafür verleiht Guido unserer Defensive Stabilität. Er ruft Woche für Woche Topleistungen ab.

Mit Marco Körkemeyer oder Michael Woltering – um nur zwei Namen zu nennen – fehlten in den ersten zwei Matches sogar noch Leistungsträger.

Taurino: Das stimmt, und die zwei sind nicht die einzigen. Wenn wir erst einmal komplett sind, ist der VfB Alstätte gewiss noch stärker aufgestellt. Wir wissen aber auch, dass wir jetzt nicht träumen sollten.

Aber ist in dieser Saison nicht vielleicht doch etwas mehr drin?

Taurino: Ich kann ja jetzt schlecht sagen, wir wollen nicht Zweiter oder Dritter werden. Mit Oeding folgt jetzt ein Gegner, der uns überhaupt nicht liegt. Warten wir also einfach mal ab und bewahren die Ruhe.

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