A-Liga: Glückliches Tor, verdienter Sieg – Gronau vorne!
Gipfelstürmer an der Laubstiege

Gronau -

Manchmal muss man das Glück eben auch erzwingen. So wie die Gronauer es taten, die anscheinend nicht umsonst Fortuna im Vereinsnamen tragen. Denn Sevket Karamans verunglückte Flanke fand den Weg doch ins Netz von Eintracht Ahaus 2. Und damit sind die Fortunen jetzt Spitzenreiter in der Kreisliga A.

Sonntag, 04.11.2012, 18:11 Uhr

A-Liga: Glückliches Tor, verdienter Sieg – Gronau vorne! : Gipfelstürmer an der Laubstiege
Mit viel Dampf gingen es die Blau-Schwarzen gegen den bisherigen Spitzenreiter Eintracht Ahaus an. Sevket Karaman (kleines Bild, rechts) erzielte in der 71. Minute das Tor des Tages im Spitzenspiel der Kreisliga A. Foto: aho

Fortuna Gronau hat in der Fußball-Kreisliga A die Tabellenspitze erobert. Die Mannschaft von Trainer Jens Weinberg besiegte im Top-Duell des Spieltags Eintracht Ahaus 2 mit 1:0 (0:0) und kletterte nach ganz oben. „Die Jungs feiern in der Kabine“, berichtete der Coach von der großen Freude nach dem geglückten Gipfelsturm. Der Sieg der Gronauer war dabei verdient, auch wenn das Tor des Nachmittags glücklich zustande kam.

Bereits im ersten Durchgang bestimmte Fortuna mit einer kämpferisch starken Vorstellung das Geschehen. „Das Einzige, was bei uns gefehlt hat, war eine hundertprozentige Chance“, meinte Weinberg hinterher. Der größte Aufreger vor dem Seitenwechsel war ein Treffer von Maik Meyer (25.), den der Schiedsrichter wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht anerkannte. „Das war aber auf keinen Fall Abseits“, war Weinberg anderer Meinung als der Unparteiische. Ansonsten gefiel dem Fortuna-Trainer der Auftritt seines Teams, das optisch überlegen war. „Wir waren die galligere Mannschaft. Wir haben die Zweikämpfe gesucht und meist auch gewonnen“, stellte er nach dem Schlusspfiff zufrieden fest.

„Das Tor von Sevket war glücklich“

In der zweiten Halbzeit setzte der Regen ein, der den Boden rutschig machte und den Spielern die Kombinationen und Aktionen erschwerte. „Vieles war dem Zufall geschuldet“, berichtete Weinberg und konnte als Beleg das einzige Tor des Nachmittags anführen: In der 71. Minute rutschte Sevket Karaman eine Flanke ab, die in Richtung Tor segelte. Fortunas Maik Meyer sprang vor dem gegnerischen Torwart am Ball vorbei – und die Kugel glitt dem irritierten Ahauser Keeper durch die Hände ins Tor. „Das war glücklich“, gab der Gronauer Coach nach Spielende zu.

Fortuna macht die Schotten dicht

Ahaus probierte in der Schlussphase noch alles, doch die Fortuna-Abwehr stand bis zum Schlusspfiff sicher. Und es waren die Konter auf der anderen Seite, die für mehr Gefahr als die Bemühungen der Gäste sorgten. Der eingewechselte Paul Kostyrenko vergab in der 86. Minute bei einem Gegenstoß die große Möglichkeit zum 2:0, doch das ärgerte am Ende Trainer Jens Weinberg nicht mehr, der mit seiner Mannschaft jetzt der Gejagte in der Kreisliga ist. „Der Aufstieg ist das erklärte Ziel des Vereins. Wir können damit gut umgehen“, sagte er zur eroberten Tabellenführung.

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