Ab Sommer neuer Trainer bei Schwarz-Weiß Lienen
Gerd Busch beerbt Patrick van der Sanden

Lienen -

Nach Preußen Lengerich und VfL Ladbergen geht auch SW Lienen mit einem neuen Trainer in die kommende Saison. Nach dann drei Jahren sagt der aktuelle Coach Patrick van der Sanden den Schwarz-Weißen adieu. Nachfolger wird Gerd Busch. Den werden einige vielleicht noch kennen, trug er doch von Januar bis Juni 1997 unter Trainer Stefan Stuckenberg für ein halbes Jahr bereits das Lienener Trikot. Sein Bruder Frank Busch war als Torwart ebenfalls für Lienen, wie auch für Preußen Lengerich aktiv.

Freitag, 08.02.2013, 20:02 Uhr

Gerd Busch gibt ab Sommer als Trainer bei SW Lienen die Richtung vor.
Gerd Busch gibt ab Sommer als Trainer bei SW Lienen die Richtung vor. Foto: Schwackenberg

Patrick van der Sanden will nach drei Jahren eine neue Herausforderung suchen. „Er hat gute Arbeit abgeliefert. Wir sind sehr zufrieden“, äußerte SWL-Fußballobmann Thomas Dölling . „Schweren Herzens akzeptieren wir aber die Entscheidung von Patrick van der Sanden.“

Gerd Busch wohnt in Müssingen und ist Fußballer durch und durch. Seit seinem sechsten Lebensjahr rennt der 47-Jährige dem runden Leder hinterher. Sein Heimverein ist die SG Telgte, bei der er alle Jugendmannschaften durchlief. Aktiv spielte er in der Bezirks- und Kreisliga , ehe er im Winter 2001 als Spielertrainer beim SC Füchtorf einstieg. Es folgten Trainerstationen beim SC Everswinkel und SC Müssingen sowie zuletzt für drei Jahre bis 2011 beim SV Ems Westbevern. Seit Sommer pausiert er. „Die ersten drei Monate ohne Fußball waren ganz nett. Nun kribbelt es aber wieder“, erklärt Gerd Busch, der sich sehr auf seine Aufgabe in Lienen freut. „Ich hatte auch andere Angebote, aber bei Schwarz-Weiß Lienen hatte ich das beste Bauchgefühl.“ Der Kontakt ist über den Vorsitzenden Helmut Hettwer entstanden, den er seit vielen Jahren kennt.

Vereinsphilosophie und die Vorstellung des künftigen Trainers decken sich. So wurden beide Seiten schnell einig. „Ich mag es, mit jungen Spielern zu arbeiten. In Lienen setzt man auf eigene Leute. Das reizt mich.“ Während er sich in der Kreisliga Münster bestens auskennt, betritt er mit der Kreisliga A Tecklenburg absolutes Neuland. „Aber das macht es ja spannend“, blickt Gerd Busch voraus.

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