Fußball-Bezirksliga 8
Beide können mit dem 1:1 leben

Ascheberg -

Der TuS Ascheberg startete mit einem 1:1 gegen Westfalia Wethmar in die Rückrunde der Fußball-Bezirksliga 8. In einem intensiven Spiel erwischte Ascheberg den besseren Start, während Wethmar zum Schluss Druck machte.

Montag, 18.02.2013, 11:02 Uhr

Augen zu und durch: TuS-Mittelfeldspieler Vincent Sabe (r.) gewinnt dieses Duell. Einen Gesamtsieger gab es am Ende des Spiels aber nicht.
Augen zu und durch: TuS-Mittelfeldspieler Vincent Sabe (r.) gewinnt dieses Duell. Einen Gesamtsieger gab es am Ende des Spiels aber nicht. Foto: chh

Wenn sich die Mannschaften die Punkte teilen, gibt es oft zwei Verlierer. Nicht so beim Bezirksliga-Spiel am Sonntag in Ascheberg : Beim 1:1 (0:0) zwischen dem TuS und Westfalia Wethmar konnten beide Teams mit ihrem ersten Punkt in 2013 gut leben. In einem intensiven Fußballspiel erwischte Ascheberg den besseren Start, während Wethmar zum Schluss Druck machte.

Zu Beginn attackierte der TuS früh und ließ den Gast nicht ins Spiel kommen. Die Mannschaft war nach der langen Pause direkt voll konzentriert. Der immer anspielbereite Fabian Frönd scheiterte mit einem Schuss am stark parierenden Philipp Grenigloh. Nach einer Viertelstunde fand Wethmar besser in die Partie, in den Strafräumen tat sich zunächst aber wenig. Glück hatte der TuS, als ein Kopfball von Thomas Sajonz gerade noch geblockt wurde. Pech hatte er, als Vincent Sabe kurz vor der Pause nach einem Solo von Florian Rüller nur die Unterlatte traf. So ging es torlos in die Kabine.

Im zweiten Durchgang versuchte es der TuS vor allem mit Kontern und durch Standards. Mitte des zweiten Durchgangs gingen die Hausherren in Führung: Antonio Reyes setzte sich auf außen durch und bediente Frönd. Etwas kurios flutschte der Ball durch die Arme von Grenigloh ins Netz. Danach nahm die Partie Fahrt auf. Der TuS verpasste das 2:0, weil er bei einigen Angriffen ins Abseits lief. So musste er eine Viertelstunde vor Schluss durch einen sehenswerten Freistoßtreffer von Robin Möller den Ausgleich hinnehmen.

In der Schlussphase hatte Wethmar mehr vom Spiel. Aber die Abwehr des TuS hielt stand, vor allem der abgeklärte Thomas Naber überzeugte. Torwart Stefan Tantow reagierte bei der größten Chance gegen Julian Helmus aus kurzer Distanz stark. Bei einem Schuss von Daniel Schröer, der von Möller mit der Hand geblockt wurde, hätte die Partie aber auch zu Gunsten der Hausherren kippen können.

Holger Möllers war mit dem Einsatz seiner Elf voll zufrieden. „Kämpferisch war das eine tadellose Leistung“, lobte der Ascheberger Trainer. „Nach dem 1:0 hätten wir unsere Angriffe besser ausspielen können. Wethmar hatte aber auch Chancen, sodass das 1:1 in Ordnung geht.“

TuS:Tantow – Rüller, Schöpe, Naber, Vester (55. Tumbrink) – Schröer, Sabe, Reyes (89. Hölscher), Bultmann – Daldrup (78. Groß), Frönd.Tore:1:0 Frönd (67.), 1:1 Möller (75.).Beste Spieler:Naber, Frönd.

»Kämpferisch war das eine tadellose Leistung.«

TuS-Trainer Holger Möllers
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