Dritte Runde des Westfalenpokals für RW-Junioren
Ein ganz dicker Brocken

Ahlen -

Bisher waren die Aufgaben für die A-Junioren-Kicker von Rot-Weiß Ahlen eher leicht. Gegen einen Kreis- und einen Bezirksligisten hatten sie jeweils keine Mühe, die nächste Runde im Westfalenpokal zu erreichen. Am Mittwochabend kommt mit dem VfL Bochum allerdings ein Bundesligist ins Wersestadion.

Mittwoch, 03.04.2013, 17:56 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 03.04.2013, 06:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 03.04.2013, 17:56 Uhr
Eine schwere AufgabeEine schwere Aufgabe haben Maximilian Schulze-Geisthoevel und die A-Junioren von RW Ahlen heute in der dritten Runde des Westfalenpokals vor der Brust.
Eine schwere AufgabeEine schwere Aufgabe haben Maximilian Schulze-Geisthoevel und die A-Junioren von RW Ahlen heute in der dritten Runde des Westfalenpokals vor der Brust. Foto: René Penno

Bis hierhin war es vergleichsweise locker: In den ersten beiden Runden des Westfalenpokals der A-Junioren hatte es RW Ahlen mit dem SC Scharmede sowie dem TuS Tengern mit einem Kreis- und einem Bezirksligisten zu tun. Für den Tabellenzweiten der Westfalenliga waren das Pflichtaufgaben, die souverän gemeistert wurden. Jetzt kommt ein ganz anderes Kaliber nach Ahlen : Am Mittwochabend ist der VfL Bochum auf dem Kunstrasenplatz des Wersestadions zu Gast (18:30 Uhr).

Die Bochumer sind derzeit Vierter der Junioren-Bundesliga West. Mit zwei Spielen weniger sind sie sogar noch in Reichweite des Spitzentrios. Eine Tatsache, die das RW-Trainerduo Andree Kruphölter und Markus Zelke nur am Rande interessiert. Dabei haben die Bochumer mit dem RW-Nachwuchs eins gemein: In diesem Jahr sind sie noch nicht richtig in den Rhythmus gekommen. Bochum hat zwei Pflichtspiele absolviert, die Rot-Weißen immerhin drei. Aber dazwischen war jede Menge Leerlauf. „Das ist nicht schön“, klagte Andree Kruphölter. Trotzdem: „Das ist ein Bonbon für meine Spieler“, freute sich Kruphölter nach dem Bekanntwerden des Gegners. Es könnte allerdings ein ziemlich saures Bonbon werden, wenn nach der dritten Runde des Westfalenpokals bereits Schluss ist für die Hausherren. Daran aber denkt bei RW Ahlen noch keiner. Respekt ja, Angst nein. Mit einem engagierten Auftritt will die Kruphölter-Elf den VfL so lange wie möglich ärgern und vielleicht ein kleines Wunder schaffen. Dem Großen ein Bein stellen, das wär’s.

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Deler Saber ist Kurde und Deutscher Staatsbürger und hat früher in Bagdad gelebt und studiert. Vor über 20 Jahren kam er nach Deutschland, seit 2000 lebt er in Münster. Die Stadt, sagt er, sei zu seiner Heimat geworden, die er nicht mehr verlassen will.
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