0:4-Klatsche bei Westfalia Kinderhaus
Falken werden zerrupft

Saerbeck -

Betrübt schlichen sie vom Feld. Die Kicker des SC Falke Saerbeck machten sich offensichtlich Gedanken nach der 0:4-Klatsche in Kinderhaus.

Donnerstag, 25.04.2013, 09:28 Uhr

War wieder einmal zweiter Sieger: Salim Gökce (links), der sich mühte, aber nichts Konkretes zustande brachte.
War wieder einmal zweiter Sieger: Salim Gökce (links), der sich mühte, aber nichts Konkretes zustande brachte. Foto: wik

Die Falken müssen sich mehr und mehr mit dem Gedanken vertraut machen, im kommenden Jahr in der Kreisliga A zu spielen. In Kinderhaus bezogen sie eine verdiente 0:4-Klatsche. Die Gastgeber waren von Beginn an bissiger in den Zweikämpfen, stellten die Räume geschickt zu und ließen die Falken in keiner Phase zur Entfaltung kommen.

Das frühe Pressing raubte den Falken, die stark ersatzgeschwächt angetreten waren, jede Spieleröffnung. Zudem fehlte in der Mitte ein Spieler wie Fabian Erber , der beruflich verhindert war und das Spiel hätte lenken können.

Bereits nach zehn Minuten hatte der ehemalige DJKler Dominik Tomasso seine erste Torchance, lupfte den Ball aber über das Gehäuse. Wenig später rettete Falkes Torwart Nicholas Beermann in Libero-Manier, bevor der Keeper die folgenden zwei Minuten gerne aus seinem Fußballer-Leben streichen würde. In der 25. Minute hämmerte Tomasso einen direkten Freistoß an die Latte, Beermann schrie „weg“, doch der Ball stieg in die Luft, kam vor der Linie wieder herrunter, wo der überraschte Falke-Keeper ihn ins Tor boxte. Am 2:0 war Beermann eine Minute später erneut beteiligt, als er einen gegnerischen Stürmer von den Beinen holte und den fälligen Elfmeter zum 0:2 kassierte. Zwei Minuten vor der Pause war es erneut Tomasso, der mit dem 3:0 fast schon den Sack zumachte. „Wehrt Euch mal“, schrie Co-Trainer Karsten Schlautmann erbost aufs Feld.

Das taten die Spieler dann auch in der zweiten Halbzeit, die den Falken gehörte. Doch den einzigen Treffer nach der Pause erzielte Christian Dan nach schöner Vorarbeit von Tomasso. „“Die beiden ersten Gegentore waren tödlich, so wird das nichts“, meinte anschließend Interimstrainer Franjo Wienke, der zehn Minuten vor dem Ende noch seinen Co-Trainer einwechselte. „Abhaken, jetzt müssen wir uns auf Gelmer konzentrieren“, blickte Wienke bereits wieder nach vorn.

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