Fußball-Bezirksliga 8
Abwehr steht neben sich

Ascheberg -

Der TuS Ascheberg hat den Abstiegskampf noch nicht hinter sich. Beim Vorletzten VfK Weddinghofen zeigte vor allem die Defensive eine desolate Leistung und verschuldete drei der vier Gegentreffer.

Sonntag, 05.05.2013, 21:05 Uhr

Fußball-Bezirksligist TuS Ascheberg hat die Chance, sich vom Tabellenkeller weiter abzusetzen, nicht genutzt. Mit 2:4 (1:1) verlor die Mannschaft von Holger Möllers am Sonntagnachmittag beim Vorletzten VfK Weddinghofen . „Es ist eine Qualitätsfrage. Leider fehlen uns wichtige Leute. Und die Spieler, die es entscheiden müssten, stehen komplett neben sich“, sagte Möllers.

Dabei hatten die Chancen auf einen oder gar drei Punkte nicht schlecht gestanden. Zwei Mal gingen die Gäste in Führung – das erste Mal nach fünf Minuten, als Antonio Reyes einen an Florian Rüller verschuldeten Foulelfmeter im Nachschuss verwandelte. Das zweite Mal kurz nach dem Seitenwechsel, als Oliver Olbrich das Leder nach einem Freistoß von Reyes zum 1:2 über die Linie drückte.

Sechs Minuten nach dem 0:1 hatte Weddinghofens Andreas Zahn vom ersten Lapsus der Ascheberger Abwehr profitiert, als er einen Pass durch die TuS-Viererkette frei stehend zum Ausgleich nutzte.

Auch unmittelbar nach dem 1:2 patzte die Ascheberger Defensive. Nach einem Ball auf den langen Pfosten stand Ferhat Sarac mutterseelenallein und netzte zum erneuten Ausgleich ein. Nur fünf Minuten später hatte Sarac keine große Mühe, den VfK erstmals in Führung zu bringen. „Ein katastrophales Abwehrverhalten“, bescheinigte Möllers seiner Mannschaft vor allem in dieser vorentscheidenden Szene. Zahn machte schließlich mit einem Sonntagsschuss aus 18 Metern alles klar.

„Ich kann nur hoffen, dass die Spieler jetzt den Weckruf gehört haben“, so ein ernüchterter Holger Möllers.

TuS:Tantow – Woywod (78. Castella), Vester, Sabe, Rüller – Schröer, Daldrup, Groß, Olbrich, Bultmann – Reyes.Tore:0:1 Reyes (5./FE), 1:1 Zahn (11.), 1:2 Olbrich (52.), 2:2/2:3 Sarac (53./56.), 2:4 Zahn (75.).Beste Spieler:keine.

»Ich kann nur hoffen, dass die Spieler jetzt den Weckruf gehört haben.«

Holger Möllers
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