Osnabrück hat mit dem 1:0 im Hinspiel Minimalziel erreicht
„Da wartet ein Hexenkessel“

Osnabrück -

In einem Punkt sind sich alle einig: „Das wird am Dienstag ein hartes Stück Arbeit. Da erwartet uns ein Hexenkessel.“ Dennoch sind die Spieler des VfL Osnabrück vor dem Relegationsrückspiel bei Dynamo Dresden (20.30 Uhr glücksgas-Stadion) ein klein wenig relaxter als vor der ersten Partie am Freitagabend im eigenen Stadion. Da setzten sich die Lila-Weißen durch einen Treffer von Gaetano Manno mit 1:0 durch. Der Sieg war sicherlich verdient, aber auch glücklich. Zwar hätte der VfL aufgrund des verschossenen Handelfmeters von Timo Staffeldt auch mit 2:0 triumphieren können, hatte bei Großchancen der Gäste vor allem im ersten Durchgang aber auch mehrfach das Glück auf seiner Seite.

Sonntag, 26.05.2013, 20:05 Uhr

Mit einem knappen 1:0-Sieg im Rücken fahren die Lila-Weißen aus Osnabrück, rechts Alexander Krük, morgen zum Rückspiel nach Dresden.
Mit einem knappen 1:0-Sieg im Rücken fahren die Lila-Weißen aus Osnabrück, rechts Alexander Krük, morgen zum Rückspiel nach Dresden. Foto: Mareike Stratmann

Ein Sieg ohne Gegentor, das ist es, was zählt. Nun muss Dynamo Dresden kommen, und für ein Tor sind Simon Zoller und Co. immer gut.

„Wir haben unser Minimalziel erreicht und sogar zu Null gespielt. Aber die Art und Weise hat mit nicht gepasst. Die Mannschaft wird sich steigern müssen, um in Dresden zu bestehen. Wir müssen Lehren ziehen und ein bisschen mehr Fußball spielen“, fasste VfL-Trainer Alexander Ukrow zusammen, dem nicht verborgen geblieben war, dass die Schwarz-Gelben in den letzten 30 Minuten kräftig auf die Tube drückten.

Überhaupt nicht zufrieden war Dynamo-Coach Peter Pacult: „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, weil wir zwei klare Chancen vergeben haben. Beim Tor haben wir uns angestellt wie eine Schülermannschaft. Aber das Ergebnis lässt uns alle Tore offen.“

Held des Abends war Gaetano Manno , der mit einem Geniestreich für die Entscheidung sorgte und nach einer Stunde vorsichtshalber das Feld verließ, da der Oberschenkel zwickte. „Das war eines meiner schönsten Tore“, meinte der Deutsch-Italiener, „natürlich gehört Glück dazu, aber so habe ich es schon gewollt. Wir haben nun die große Chance, unseren Traum fortzusetzen und dafür werden wir am Dienstag alles geben.“ Manno weiß zwar, dass ihn und den VfL in der mit 30.000 Zuschauern ausverkauften glücksgas-Arena ein Hexenkessel erwartet, dennoch gibt er sich zuversichtlich: „Wir haben nach dem Sieg doch alles selbst in der Hand. Der Druck liegt eindeutig bei Dresden.“

Während Timo Staffeldt aufgrund seines verschossenen Elfmeters enttäuscht war, nahm es Alexander Krük eher gelassen: „Mit dem Elfmeter haben wir sicherlich einen Big-Point vergeben. Aber hätten wir 2:0 oder gar 3:0 gewonnen, wäre das doch nicht der VfL Osnabrück. Wir machen es immer spannend und nervenaufreibend.“

Für Spannung ist im Rückspiel ausreichend gesorgt. Dabei wird die Mannschaft von etwa 1200 Fans (15 Busse) unterstützt. Die, die die Reise nach Dresden nicht mitmachen, haben die Möglichkeit das Spiel im Stadion zu verfolgen. Der Verein öffnet die osnatel-Arena und zeigt die Entscheidung auf den beiden LED-Wänden.

Zu hoffen bleibt, dass am Dienstag alles so friedlich bleibt, wie es am Freitag gewesen ist. Die Polizei hatte alles im Griff. „Keine gravierenden Vorkommnisse“, äußerte VfL-Sicherheitsbeauftragter Bruno Richter.

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