Nottulns Landesliga-Fußballerinnen gewinnen den Pott zum dritten Mal in Folge
Ein etwas glücklicher Turniersieg

Nottuln -

Die Landesliga-Fußballerinnen von GW Nottuln gewannen durch einen 2:0-Finalsieg gegen den SC Staaken zum dritten Mal in Folge den Sparkassen-Cup. In der Vorrunde hatten sich die Gastgeberinnen mit 13 Punkten aus fünf Partien souverän den Gruppensieg gesichert.

Sonntag, 23.06.2013, 15:06 Uhr

So sehen Siegerinnen aus: Die erste Damenmannschaft von GW Nottuln feierte den Turniersieg.
So sehen Siegerinnen aus: Die erste Damenmannschaft von GW Nottuln feierte den Turniersieg. Foto: Marco Steinbrenner

Als die Fußballerinnen von GW Nottuln durch einen 2:0-Finalsieg gegen den SC Staaken gerade zum dritten Mal in Folge den Sparkassen-Cup im heimischen Baumberge-Stadion gewonnen hatten, befand sich Trainer Matthias Feitscher noch bei einer privaten Familienfeier. Etwa 45 Minuten später, Spielführerin Melina Krampe hatte soeben den Siegerpokal von Turnierleiter Haakon Stubbe überreicht bekommen, stand der GWN-Übungsleiter in seinem grünen Trainingsanzug schon wieder im Bierwagen und zapfte für die Zuschauer frische Kaltgetränke.

Der Nottulner Coach hatte sich nach dem souveränen Gruppensieg , 13 Punkte wurden aus fünf Partien geholt und nur gegen den Landesliga-Absteiger Fortuna 31 Herne sprang nicht mehr als ein torloses Remis heraus, aus dem Staub machen müssen. Betreuer Ulrich Lindemann übernahm die sportliche Leitung und sah „sehr unterschiedliche Leistungen“ des Titelverteidigers. Im Viertelfinale gegen die eigene Zweitvertretung befand sich der Landesliga-Vizemeister bereits vor dem überraschenden Aus. Nachdem in den regulären 17 Minuten kein Treffer erzielt wurde, musste das Siebenmeterschießen entscheiden. Anneke Schröder und Janneke Rust brachten den Außenseiter mit 2:0 in Führung. Lange Gesichter waren beim Vorjahressieger zu erkennen, der insgesamt dreimal an der überragenden GWN II-Torfrau Vanessa Nosthoff scheiterte. Doch dann die Wende: Die Kreisliga-Kickerinnen zeigten Nerven und Verena Loenser zwischen den Pfosten der Nottulner Erstvertretung behielt die Ruhe. Melina Lülf, Pia Stubbe und Isabell Grimm sorgten mit ihren Treffern für den glücklichen Halbfinaleinzug.

Trotz des unglücklichen Ausscheidens hielt sich die Enttäuschung bei der Nottulner Reserve in Grenzen. „Wir haben uns sehr lange, sehr gut gehalten“, sagte GWN2-Kapitänin Rust. „Mit den Leistungen in der Vorrunde waren wir allerdings nicht ganz zufrieden.“

Dieser knappe 3:2-Erfolg der Lindemann-Schützlinge wirkte als Initialzündung. „Anschließend hat die Mannschaft endlich begonnen, Fußball zu spielen“, so der Betreuer. Mit Erfolg: Der SV Union Rösrath war in der Vorschlussrunde bei der 0:2-Niederlage ohne Chance. Maren Denter und Evelyn Vogts trafen. Im Finale gegen den SC Staaken, das Team aus dem Berliner Stadtteil Spandau hatte das Turnier in Nottuln als Saisonabschlussfahrt genutzt, trafen Jennifer Otto sowie Pia Stubbe zum 2:0-Erfolg.

Nach dem Abpfiff war die Freude bei den Nottulnerinnen riesengroß. „Wer nicht hüpft, der ist kein Nottulner“, skandierte Melina Krampe nach der Siegerehrung an. Ihre Teamkolleginnen genossen den Erfolg und überlegten gleichzeitig, wo denn nun der große Pokal einen geeigneten Platz bekommen sollte. Derweil war Matthias Feitscher schon wieder damit beschäftigt, den trockenen Kehlen der Besucher ein „kühles Blondes“ zu zapfen.

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