Fußball: Davaria Davensberg spielt gegen SC Wiedenbrück
Davensberg und Düsseldorf

Davensberg -

Der Selmer Theo Schneider trainiert den SC Wiedenbrück. Vor dem Testspiel in Davensberg spricht der 52-Jährige über seinen neuen Klub, den Zweieinhalb-Jahres-Plan und seine Meinung über den Davaria-Neuanfang.

Donnerstag, 27.06.2013, 12:06 Uhr

Theo Schneider 
Theo Schneider  Foto: pp

Seit November des vergangenen Jahres trainiert Theo Schneider den Fußball-Regionalligisten SC Wiedenbrück 2000. Der 52-jährige Selmer bestreitet mit seinem Team am kommenden Sonntag (15 Uhr) ein Vorbereitungsspiel beim Neu-Kreisligisten Davaria Davensberg .

Davaria spielt fast nur mit der B-Liga-Truppe der letzten Saison. Haben Sie keine Sorgen, dass es zu einfach für Ihre Mannschaft wird?

Schneider: Zum Aufgalopp ist das schon gut. Wir werden bis Sonntag einige sehr intensive Trainingseinheiten absolvieren, deshalb kommt dann eine nicht ganz so harte Spielform genau richtig. Für den Einstieg sind diese Spiele gegen unterklassige Gegner genau passend.

Machen Sie bestimmte Vorgaben für das Spiel in Davensberg?

Schneider: Wir haben sieben, acht neue Spieler dabei. Ich möchte, dass die sich auf dem Platz besser kennenlernen und sich einspielen.

Wie war das erste halbe Jahr für Sie beim SC Wiedenbrück ?

Schneider: Wir haben eine richtig gute Rückrunde gespielt und den Klassenerhalt geschafft. Das Highlight war der Sieg im Halbfinale des Westfalenpokals gegen Preußen Münster. Jetzt fiebern wird dem Spiel im DFB-Pokal gegen Fortuna Düsseldorf entgegen. Bis jetzt ist es richtig gut gelaufen.

Wie lautet das Saisonziel in der Regionalliga?

Schneider: Als ich in Wiedenbrück angefangen habe, haben wir einen Zweieinhalb-Jahres-Plan gemacht. Ziel im ersten Halbjahr war der Nichtabstieg. Jetzt wollen wir uns stabilisieren und im nächsten Jahr wollen wir angreifen. Die Rahmenbedingungen sind richtig gut.

Davaria Davensberg, das frühere Flaggschiff im Fußballkreis, hat sich in die Kreisliga zurückgezogen. Was halten Sie davon?

Schneider: Vielleicht ist das genau der richtige Weg, mit eigenen Jungs einen Neuaufbau zu machen. Bevor man in einer höheren Liga keine Chance hat mitzuspielen, ist es so besser.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1744254?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F192%2F1794619%2F1827193%2F
Nachrichten-Ticker